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Saison I: Mannschaftsvorstellung 11/12

NRWs Most Wanted

Die vorletzte Mannschaftsvorstellung führt uns heute noch ein zweites Mal in den alles andere als beschaulichen Ruhrpott. Nachdem wir die Mighty Ducks bereits in den Abstiegskampf verfrachtet haben, soll heute mit dem Team NRWs Most Wanted die andere Seite der Tabelle im Vordergrund stehen. „Wir sehen uns selbst auf dem Podium“, gibt Kapitän Nico Beckmann selbst unumwunden als Ziel aus. „Klar ist die Konkurrenz groß, aber wir haben ein so starkes Lineup, dass wir dieses Ziel erreichen können.“ Und tatsächlich: Dieser Kader verspricht einige Punkte, Perfect Games und Siege. Werfen wir einen genaueren Blick auf die Starter, die in den kommenden Monaten ihren Favoritenstatus untermauern wollen.

Mit Marcel Hasler schickt das NRW-Team wohl einen der besten drei europäischen Ponger ins Rennen. Zahlreiche Titel, ob als Team Surk mit Nico Böse (8) oder auch alleine hat Hasler schon einsammeln können. Zu erwähnen sind vor allem der Sieg beim Atlantic City Major gemeinsam mit David Feichter, eine Top-Platzierung bei der WSOBP und Siege bei Einzelturnieren der großen europäischen Major-Turniere. Dieser Mann wird auch im Duell mit den übrigen Ranglisten-Ersten eine Bank sein und wenn überhaupt nur wenige Punkte liegen lassen.

Dahinter steht mit Michael Shady ein „von einigen vielleicht als größter Unsympath der Beer Pong-Szene bezeichneter“ Spieler, der mittlerweile aber nicht mehr rein als Schreihals zu glänzen weiß. Insbesondere durch zahlreiche Teilnahmen an diversen Online-Turnieren hat Shady mittlerweile ein Niveau erreicht, das ihn zurecht auf diese hohe Position geführt hat. Große Titel bei Offline-Turnieren fehlen Shady noch, dennoch hält Kapitän Beckmann hohe Stücke auf seine Nummer 2, er bescheinigt ihm „wohl bei jedem anderen Team auf der 1 stehen zu können.“ Dies wird er im Laufe der Saison mit zahlreichen Siegen beweisen müssen.

Etwas überraschend gehen die Pottler mit Basti Fitzke auf der 3 in die Saison. Dies ist vor allem seiner derzeitigen Form bei den Online-Turnieren geschuldet. Auch in ihm sieht Beckmann eine Waffe. „Selbst an der 1 würde er über die Hälfte seiner Spiele gewinnen.“ Diese Einschätzung scheint etwas zu hoch gegriffen, schließlich hat Fitzke in den letzten Wochen zwar einige starke Spiele abgeliefert, allerdings auch nicht regelmäßig Finalplatzierungen geliefert. Sollte er seine derzeitige Form nicht ganz halten können, so wird es wohl schwer werden, regelmäßig zu punkten.

Mit Christian Krygowski schicken die NRWler den Teampartner von Sympathieträger Shady an der 4 ins Rennen. Auch ihm bescheinigt Beckmann eine hohe Akzeptanz in der Szene, die das Duo Krygowski/Shady wohl zum Beliebtesten der Beer Pong-Welt macht. Spielerisch ist Krygowski eine mehr als solide Option auf dieser vergleichsweise tiefen Position, auch ihm sind perfekte Spiele nichts Fremdes. Zwar hat er ab und an mit seinen Nerven zu kämpfen, wenn er das abstellt, wird er aber seine Punkte einfahren können.

Kapitän Beckmann findet sich selbst auf der 5. Position wieder. Er wusste insbesondere bei den Random Turnieren der ESOBP zu überzeugen, die er bereits zweimal gewinnen konnte. Daneben war er bereits einmal Dritter beim Einzel der Europameisterschaft und stand im Vegas-Finale der DSOBP. Beckmann ist mit Sicherheit einer der Gründe, wieso NRWs Most Wanted zu den ganz großen Favoriten zählen muss, seine tiefe Ranglistenposition sollte ihn zu einem wahren Punktelieferanten machen. Problematisch könnte bei ihm allerdings die fehlende Online-Erfahrung werden.

Für eine weitere Untermauerung des Favoritenstatus muss man nicht lange schauen. Philipp Henke schließt auf der 6 eine potenzielle männliche Startaufstellung ab, die sich vor keinem Team der Liga verstecken muss. Durch seine Vaterschaft hat er zwar das Beer Pong etwas schleifen lassen, ist aber dennoch jederzeit für ein starkes Spiel gut. Gegen die vermutlich etwas schlechteren Gegner auf den hinteren Positionen wird er definitiv häufig als Favorit ins Spiel gehen.

Neben den absoluten Sympathieträgern hat das Team aus NRW auch den „vermutlich einzigartigsten Wurf der Welt“ in der Mannschaft. Niklas Tripplers (7) Würfe von unten sorgen auf zahlreichen Turnieren für Aufsehen und sind natürlich insbesondere bei Online-Matches eine echte Waffe. Dazu kommt, dass dieser Wurf nicht nur interessant aussieht, sondern zumeist auch ordentlich fällt. Zwar geht ihm ab und an etwas die Konstanz ab, die für die langen Partien der BPBL nötig sein wird, dennoch ist Trippler eine solide Alternative.

Fast schon aufreizend tief ist Nico Böse (8) platziert. Als Teampartner von Hasler ist er ein hochdekorierter Spieler, der wohl lediglich aufgrund kleinerer Schwächen im Einzel diese tiefe Position einnimmt. Böse hat bereits mehrfach bewiesen, dass er zu großen Siegen fähig ist und sollte bei seinen Einsätzen, trotz der tiefen Startlistenposition, von niemandem unterschätzt werden.

Dennis Wagner (9) hat sich in den letzten Monaten zu einer soliden Option entwickelt. Seine vergleichsweise tiefe Position ergibt sich vor allem, ähnlich wie bei Böse, aus der starken teaminternen Konkurrenz und der fehlenden Affinität zu Online-Turnieren. „Am Anfang dachte man, er wirft Steine mit diesen Armen. Mittlerweile trifft er aber regelmäßig, “ fasst es Kapitän Beckmann zusammen.

Danny Diller (10) komplettiert das männliche Aufgebot des NRW-Teams. Er ist ein aufstrebender Newcomer, der erst seit einigen Monaten Beer Pong spielt, sich in dieser Zeit aber bereits sehr weiterentwickelt hat. Er hat eine hohe Trainingsmotivation und wird mit Sicherheit seine Einsätze bekommen. „Wenn man jeden Tag sieben Stunden spielt, wird man irgendwann besser“, ist Beckmanns ironischer Kommentar zu seiner Nummer 10.

Zusätzlich zu einem tiefen und stark besetzten männlichen Aufgebot sorgen auch die Frauen des NRW-Teams für Angst und Schrecken bei den Gegnern. Caro Leffler an der 11 gehört wohl zu den besten Damen der gesamten Liga und wird bis auf wenigere Ausnahmen als große Favoritin in die Spiele gehen. „Sie ist ein Garant auf viele Punkte.“ Ein hochklassiges Damen-Duell könnte es an Spieltag 5 geben, wenn Leffler auf Lea Salavarda trifft, die von vielen als die beste Dame der Liga gesehen wird.

Der Nummer 12 Vivi Buckel bescheinigt Beckmann den Status als „Wundertüte. Sie hat extreme Ausreißer nach oben und unten.“ Wenn Buckel es schafft ihre Ausreißer nach unten zu minimieren kann auch sie an der vermutlichen Position 8 ihre Punkte holen, wenngleich die Qualität im Vergleich zu Leffler etwas auf der Strecke bleibt. Dennoch: Wer in der Lage ist Spiele mit wenigen Fehlwürfen zu zeigen, der darf nicht unterschätzt werden.

Viel Erfahrung bringt Lena Marie de Groot (13) mit, die bereits seit vielen Jahren ihre Bälle versenkt. Diese wird ihr in den langen Spielen der BPBL zu Gute kommen. Vergleichsweise wenig Erfahrung hat Theresa Liedtke (14). Sie hat zwar trotz weniger Auftritte schon kleinere Turniere gewinnen können, ist aber wohl auch eher eine Wundertüte.

Mit diesem Team nimmt NRWs Most Wanted definitiv zurecht eine Favoritenrolle bei der anstehenden Bundesliga-Saison ein. Auf allen Positionen steht im ligaweiten Quervergleich eine solide Option und auch die hinteren Positionen können für Punkte sorgen. Selbst bei kleineren Enttäuschungen sollte das Team in der Lage sein, enge Spiele für sich zu entscheiden. Durch das vergleichsweise leichte Auftaktprogramm mit Spielen gegen den BPC Aargau und die BV Chance scheint es nicht unmöglich, dass die Truppe rund um Hasler, Beckmann und Leffler nach zwei Spieltagen von der Spitze der Tabelle grüßt. Ein spannendes Finale verspricht das Aufeinandertreffen mit dem bpong.at PRO Team zum Saisonausklang.

Prognose: Titelfavorit

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Die Mannschaftsvorstellungen im Überblick:

Saison I: Mannschaftsvorstellung 10/12

Mighty Ducks Pottsquad

Eine ganz besondere Mannschaftsvorstellung erwartet die geneigten Leser am heutigen Tag, wenn wir einen genauen Blick auf die Mighty Ducks aus dem Ruhrpott werfen. Hatten bislang die Kapitäne der jeweiligen Mannschaften lediglich Auskunft zu ihren Schützlingen eingereicht, erreichte uns zu den mächtigen Enten aus dem Westen der Republik ein wahrhaft prunkvoller Text, den wir euch natürlich nicht vorenthalten werden. Tim Krebs, seines Zeichens Beer Pong-Urgestein und ein Mann in aller Munde, hat es sich nicht vorenthalten lassen, seine illustre Truppe selbst vorzustellen. Natürlich soll auch die mittlerweile bekannte Experten-Einschätzung ihren Platz finden, jedoch erst nach gebührender Würdigung der folgenden Zeilen:

Offizielle Pressemitteilung der Mighty Ducks Pottsquad

Vereinsgeschichte/Entstehung
Die Mighty Ducks Pottsquad sind eine Ansammlung von aussortierten B-Spielern der NRW’s Most Wanted. Beide Lager haben Ihren Ursprung in den Ruhrpong Monkeys, aber durch sozial- und interkulturelle Differenzen, sowie  aus ethischer & moralischer Pflicht, war eine Splittung unumgänglich.

Während die Most Wanteds für Ihren Erfolg die eigenen Eltern mit Corona infizieren würden und eine in sich geschlossene Truppe der vermeintlich besten darstellt, stehen die Mighty Ducks eher für eine gesellige Runde, die sich schnell und einfach am Tresen wiederfinden lässt. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, neue und talentierte Spieler stets mit offenen Armen zu empfangen. An dieser Stelle müssen wir noch einmal ausdrücklich erwähnen, dass wir kein reiner Ausbildungsverein sind!

Führung/Aufstellung/Einschätzung Saison 2020
Die MDP bestehen aus einer vierköpfigen Ethikkomission, einer Scoutingabteilung, sowie einem Social Media- und Pressesprecher. Wir haben uns dem stetigen Austausch mit unseren Sponsoren und Fans verpflichtet und werden auch über die Bundesliga hinaus, unserer sozialen Verantwortung gerecht. Auf Instagram stellen wir fast täglich Fitness- und Ernährungstipps zur Verfügung. Die Sparten Kernenergie und Alpakaaufzucht sind im Aufbau. Das Recklinghäuser Rathaus (immerhin  das schönste Rathaus NRWs) wurde vorsorglich für den 05.06.2020 für eine evtl. Meisterfeier reserviert. Von der BPBL-Orga bei der Spielplan-Auslosung als Abstiegskandidat bezeichnet, obliegt es nun uns, als geschlossenes kollektiv, zu überzeugen.

Wir haben das Teilnehmerfeld über mehrere Stunden analysiert und halten einen 5.-8. Platz für realistisch und planen fest mit dem internationalen Geschäft für 2021. Dieses Selbstbewusstsein nehmen wir aus einem qualitativ und quantitativ hochwertigen Kader, gespickt mit internationaler Erfahrung und frischen, jungen und hungrigen Spielern, denen schon bald die Zukunft des Beer Pongs gehören könnte.

Kommen wir aber nun zu den Menschen hinter dem Verein, der uns so optimistisch stimmen lässt:

1. Rico – Rising Star
Kann unter dem richtigen Pegel Unglaubliches leisten. Rico ist ein aufstrebender Stern am Beer Pong-Himmel, dem sicherlich die Zukunft gehören wird. Wir können uns nur bei den NRW’s Most Wanted bedanken, dass man hier nicht die Rückkaufsklausel im Sommer gezogen hat. Seit etwas über einem Jahr im Game, entwickelt sich Rico stetig weiter. Gleich im ersten Jahr, nach nur wenigen Monaten, holte er einen beachtlichen 13. Platz bei GSOBP im Einzel. Darüber hinaus ist er topmotiviert und bringt alles mit, was ein Spitzen-Ponger braucht.

2. Tim aka Sniper (C) – Totgesagte leben länger
Kann unter dem richtigen Pegel Unglaubliches Leisten. Vielleicht einer der bekanntesten und zeitgleich unerfolgreichsten Spieler im Team. Als Gründer der BP Monkeys, RP Monkeys und einiger weiteren Briefkasten-Firmen, tingelte Sniper durch diverse Turniere Europas und der Welt. Die größten Erfolge datieren aber bereits einige Jahre zurück (Winner DSOBP 2016). So bleibt es immer wieder nur bei einigen Achtungserfolgen und soliden Ergebnissen mit immer wiederwechselnden Partnern: 4-mal in Folge Top 8 bei der DSOBP, einige Male unter den Top 32 bei GSOBP/ESOBP (Einzel, sowie Doppel). Anerkennung erhält der mittlerweile fast 40-Jährige nur noch von Jünglingen, die beindruckend beipflichten „Wie kann der jetzt noch treffen, der kann doch gar nicht mehr stehen!?“. Alkohol war stets ein Begleiter und brachte Sniper um den ein oder anderen Achtungserfolg und sicherlich auch den ein oder anderen Partner.

3. Anthony aka Ente – Das 100 Kilo Wunder von Naxos
Kann unter dem richtigen Pegel Unglaubliches leisten. Anthony Karrenberg machte im vergangenen Jahr eine beeindruckende persönliche Entwicklung durch. Den meisten bekannt aus Film und Fernsehen (Pretty Little Liars, Tatortreiniger, The Purge & TBL2020) ist er aber auch vielen in der Beer Pong-Szene ein Begriff. Soweit unsere Recherchen zurückreichen, gibt es wahrlich keinen Ponger, der charismatischer ist als dieser dürre Bengel. Jeder kennt ihn, jeder mag ihn. Und egal wie lange ihr sucht, ihr werdet niemanden finden der etwas Gegenteiliges behaupten kann. Rein spielerisch hatte Ente sein bestes Jahr direkt im Prämierenjahr. Mit einer Top 10-Platzierung bei der GSOBP 2017 im Einzel spielte er sich in den Fokus der gestandenen Spieler. Leider konnten danach keine größeren Erfolge mehr verbucht werden. Aber Ente ist nun wieder Back In The Game. Zwar hat er aktuell noch Rücken, aber sobald das auskuriert ist, sollte hier der ein oder andere Punkt für uns drin sein.

4. Ergin aka Aslan aka Dreamkiller – Der Schlächter vom Bosporus
Kann unter dem richtigen Pegel Unglaubliches leisten. Ergin ist einer von gleich drei Surkern, die  unser Team verstärken. Der Ausnahmeathlet zeigte in der Vergangenheit beachtliche Leistungen am Tisch und spielte einen soliden Stiefel. In der aktuellen internen Vorbereitung für die Saison 2020 blieb der Dreamkiller aber etwas hinter den Erwartungen zurück und musste herbe Rückschläge verkraften. Wir halten dies für einen klaren Ausrutscher und glauben, dass er zeitnah wieder in Form kommen wird. Für einige sicherlich ein Schock, dass Ergin nur auf Rang 4 gelistet ist, aber dies zeigt auch, wie qualitativ hochwertig unser aktueller Kader ist. Neben einigen starken Platzierungen im Einzel wird vielen vor allen Dingen das DSOBP-Finale 2018 in Erinnerung geblieben sein. Damals wurde im Derby gegen Team Surk eine wahre Overtimeschlacht ausgefochten.

5. Lars aka Finn – Der Ruhepol in einer unkontrollierbaren Bande
Kurz vor Transferschluss gelang uns dieser Meistercoup. Kann unter dem richtigen Pegel Unglaubliches leisten und hat dies bereits auch bewiesen. Nach kurzer Babypause nun also wieder zurück im Ring. Der Tisch wird nun entstaubt und die Trainingseinheiten werden langsam und gemächlich wieder aufgenommen. Erspielte sich mit seiner Frau den Titel des Besten Mixed Teams bei der ESOBP 2018 und wahrscheinlich auch in jedem anderen großen Turnier, an dem diese beiden teilgenommen haben. Wir sind gespannt, wie Lars auf die neue Online-BP-Welt klar kommen wird. Aber im Grunde sollten hier die Vorteile überwiegen, da die negativen Begleiterscheinungen des Beer Pongs, aus Lars‘ Sicht, nun entfallen: Menschen und das Haus verlassen.

6. Kiki aka Bonez – Der Ghandi des Beer Pongs
Kann unter dem richtigen … ach lassen wir das. Es gibt nur wenige Augenzeugen, die diesen Herren mal nüchtern auf einem Beer Pong-Turnier gesehen haben. Da gibt es mehr glaubhafte Aufnahmen von Nessie und Bigfoot. Es gilt nun diesen Menschen auf ein Leben neben dem Alkohol vorzubereiten. Erste Testspiele waren verheißungsvoll, aber noch nicht ganz überzeugend. Wiedermal ein Spieler zwischen Genie und Wahnsinn. Als die größten Erfolge, neben dem DSOBP-Finale 2018, sollten alle Turniere gelten, bei denen er am Ende des Abends kein Hausverbot ausgesprochen bekam. Kiki führt das interne Ranking mit den meisten zerstörten Beer Pong-Tischen deutlich an und denkt auch nicht im Traum daran, diese Führung wieder abzugeben. Hier würden uns auch sicherlich die Statistiken der anderen Vereine interessieren. Vielleicht haben wir ja hier einen deutschlandweiten Spitzenreiter.

7-11. Rene aka Lubitz / Felix aka Fuchs / Luca aka Magnotta / Nils aka Nils / Gerrit aka Good Guy
Diese Spieler huldigen wir nochmals ausführlich auf unserer FB-Seite, da auch diese eine ausführliche Vorstellung verdient haben. Vorweg: Können unter dem richtigen Pegel Unglaubliches leisten.

Ob Pilot Lubitz, Scoutingchef Felix, Rising Star Magnotta, Nils, oder auch der viel zu liebenswürdige Gerrit, alle haben schon einmal ein paar Bälle in die Hand genommen. Lubitz ist mit seinen unnachahmlichen Tickern sicherlich schon dem ein oder anderen über den Weg gelaufen. Gerade in den Online-Matches, könnte dies eine wahnsinnige Waffe werden.

Felix ist aus dem Nachtleben Dortmunds nicht mehr wegzudenken und baut dort liebevoll ein Nachwuchsleitungszentrum auf, welches selbst Hoffenheim, Leipzig und Schalke neidlos erblassen lässt. Aus dieser Knappenschmiede hat er gleich Nils mitgebracht. Ein Spieler der nicht ohne Ansprüche ist und klar auf die Top 6 schielt. Gerrit scheint hingegen mit allem zufrieden zu sein, was so passiert. Werfen kann er aber auch noch.

12-16. Bibi / Aggi / Lynn / Henni / Lisa
Dies ist der wahre Grund warum wir optimistisch in die Saison 2020 gehen werden. Wir glauben, dass nicht ein Team mit dieser geballten Frauenpower mithalten kann. Bibi holte noch 2018 souverän den Titel als bestes Frauen-Team bei der GSOBP und der ESOBP und war 2019 beim Ruhrpott-Main Event unter den Top 8 und bei der DSOBP beste Frau.

Aggi war mit Lars als Team ‘Finn’ des Öfteren ein echter Favoritenschreck. Die beiden sorgten 2018 für die einzige Niederlage des späteren Europameisters ‘CupKiller’.

Henni & Lynn holten erstmals als reines Damenteam den Dortmunder Beer Pong-Cup. Es sollte knappe 7 Jahre dauern, bis erstmals ein reines Damenteam bei einem Turnier der Monkeys oder Becherhelden den Pokal holt.

Lisa runde das Quintett ab. Sie ist alleine deshalb zu fürchten, da sie als Sparringspartner von Rico herhalten muss.

17. Redemann aka Redemann – Der Unverwüstliche
Keiner ist öfters gefallen, keiner steht öfters auf. Wer Redemann schonmal nüchtern werfen gesehen hat, weiß wieso er hier als Schlusslicht aufgeführt wird. Eine wahre Waffe unter Alkohol. Eine stete Gefahr für seine Gegner und sich selbst. Gebt dem Jungen eine Dashcam und er löst in Rekordzeit die schönsten Bahnstrecken Europas ab. Keiner weiß was er den Abend so treibt, irgendwann ist der Pegel da und die wilde Fahrt beginnt. Niemand hat neben seiner Würde so viele Sachen beim Beer Pong verloren wie Redemann himself. Der arme Junge braucht alleine schon 4 bis 5 Bier, um das Zittern vom Vortag los zu werden. Wir wissen noch nicht wie wir ihn einsetzen werden. Wenn er spielt, dann nur nachts und wir hoffen live auf Twitch. In diesem Sinne… Gute Nacht!”

Auch wenn Tim die Mannschaft der Mighty Ducks nun wohl endgültig in die Herzen der Fans geschrieben hat, kommen wir nicht umhin, den Kader nochmal auf den Prüfstand zu stellen:

Hier müssen wir leider unserer Einschätzung bei der Spielplan-Auslosung folgen und dem Pottsquad eine Saison im Abstiegskampf bescheinigen. Dies wird vor allem an der von Krebs so oft bemühten Eingangsfloskel vom „richtigen Pegel“ deutlich. Zwar hat nahezu jeder auf der Starterliste der Mighty Ducks schon Erfahrung auf den großen Major Turnieren sammeln können und insbesondere die oberen Werfer konnten dabei schon ihre Qualität beweisen. Jedoch, und das könnte zum großen Problem werden, sind die Schwankungen in der Leistung wohl zu groß, um sich einen sicheren Platz im Mittelfeld der Tabelle erarbeiten zu können. Auf der Spitzenposition wird es für Rico Robert, trotz mit Sicherheit vorhandener Qualität, wohl enorm schwer, regelmäßig gegen die ganz großen des Sports zu punkten. Auch dahinter werden Anthony Karrenberg (2), Christoph Wiedemeier (3) und Sven Redemann (4) wohl ihre Probleme bekommen, insbesondere in den langen Best-of-7-Serien. Zu einem wichtigen Faustpfand im Kampf gegen den Abstieg könnten sich dagegen die hinteren Positionen der Mighty Ducks entwickeln. Angeführt von Ergin Aslan (5) geht die Mannschaft von Kapitän Krebs mit einer relativ ausgeglichenen Truppe ins Rennen, die bis in die Tiefe ordentliche Werfer bereithält.

Ebenfalls hohen Wert, kann die Erfahrung der Damen haben. Nahezu jede Werferin kennt die Situation entscheidender Würfe auf großen Turnieren, was an diesen Positionen für den einen oder anderen Punkt sorgen kann. Dennoch: für eine ruhige Saison müssen einige SpielerInnen der Mighty Ducks über ihrem normalen Niveau spielen und dies dann auch über die langen Distanzen der einzelnen Matches konservieren. Zwar könnte die Qualität ausreichen, um dem Abstieg zu entgehen, einige Nerven wird die Saison der Mighty Ducks ihre zahlreichen Fans aber wohl kosten. Der angemietete Balkon kann aber für eine Nichtabstiegsfeier reserviert bleiben.

Experten-Prognose: Erfolgreicher Abstiegskampf

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Die Mannschaftsvorstellungen im Überblick:

Saison I: Mannschaftsvorstellung 9/12

BV Chance

Am heutigen Tag widmen wir uns einer etwas anderen Mannschaftsvorstellung:

Mit der Biervereinigung Chance wollen wir uns dem wohl absoluten Außenseiter und gleichzeitig dem größten Unbekannten der anstehenden Beer Pong-Bundesliga zuwenden. Sämtliche SpielerInnen der Karlsruher werden in der Bundesliga ihre ersten professionellen Beer Pong-Spiele absolvieren, weshalb eine Einzelvorstellung an dieser Stelle überflüssig ist.

Wer nun allerdings damit rechnet, dass sich die Jungs und Mädels chancenlos aus der Liga verabschieden werden, unterschätzt sie wohl ein wenig. Immerhin spielt der Großteil des Teams Woche für Woche in den heiligen Hallen des Rüppurrer Café Chance, in dem der Großteil des BP Rieberg ebenfalls seine ersten Becher versenkt hat. Auch Duelle mit einigen Riebergern sind keine Seltenheit, weshalb ein solides Niveau zu erwarten sein wird.

Dennoch müssen die Jungs und Mädels der BV Chance natürlich als erste Abstiegskandidaten gehandelt werden. Gerade die langen Best-of-5- bzw. Best-of-7-Matches spielen eher in die Karten der erfahrenen Spieler, die ihre Leistung über diesen Zeitraum eher konservieren können. Außerdem wird es gerade an den ersten Positionen spannend sein zu sehen, wie die jungen SpielerInnen auf perfekte Spiele gegen sie reagieren werden. Einzelne Siege sind wohl nur möglich, wenn einige Werfer ihre guten Tage bündeln und die jeweiligen Gegner einen schlechten Wurf erwischen.

Dass der Erfolg für die Jungs und Mädels des Chance sowieso nicht unbedingt an erster Stelle steht, stellt Kapitän Jan Melcher heraus: „Eigentlich haben wir nur einen Grund gesucht, uns ab und zu sinnlos zu betrinken.“ Melcher erinnert dabei etwas an die Urform des Sports, die wir wohl alle selbst so erlebt haben. Doch auch um eine sportliche Zielsetzung, ist der Kapitän nicht verlegen. „Wir wollen am Ende vor dem BP Rieberg stehen.“ Das Rüppurrer Derby am 11. und letzten Spieltag wirft hier bereits seine Schatten voraus. Unabhängig des Saisonverlaufs der beiden Karlsruher Mannschaften, wird das Café Chance an diesem Tag wohl kochen.

Experten-Prognose: Hauptsache nicht Platz 12

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Die Mannschaftsvorstellungen im Überblick:

Saison I: Mannschaftsvorstellung 8/12

bpong.at BIERPONG Club Austria

„Generell sehen wir uns selbst als Überraschungsei dieser Liga und fühlen uns in dieser Rolle […] irrsinnig wohl.“ Mit diesen knappen Worten beschreibt Michi Grohs, Kapitän des bpong.at BIERPONG Club Austria das Motto der Teilnahme seiner Mannschaft an der Beer Pong-Bundesliga. Als selbst gestecktes Ziel gelte für ihn und seine Farben nichts als der Klassenerhalt. Zum einen begründet er diese Prognose mit der Tatsache, dass die ganz großen Stars in seinem Team nicht zu finden seien. Dazu komme, dass die gemeldeten Spieler in der Vergangenheit nur selten zusammen gespielt haben, sodass auch in Puncto Teamchemie ein Malus auszumachen sein könnte. Grohs sieht diese Ausgangslage zusätzlich durch die sehr langen Partien der Beer Pong-Bundesliga erschwert. Ein „Lucky Punch“ gegen ein zu favorisierendes Team sei dadurch umso schwerer. Nichtsdestotrotz werden auch die eigenen Stärken erkannt und bei näherem Hinsehen fällt es nicht schwer nachzuvollziehen, warum der BIERPONG Club Austria durchaus zuversichtlich in die Saison geht.

An Rang 1 findet sich Kapitän Michael Grohs selbst wieder. Ein Mann, welcher in der europäischen Beer Pong Szene keiner Vorstellung bedarf. Doch während ihm sein Ruf als Organisator der größten und beliebtesten Turniere vorauseilt, steht hinter seiner Rolle als an Rang 1 gesetzter Spieler jedenfalls ein kleines Fragezeichen, was Grohs auch unumwunden zugibt. So habe sich niemand im Team um die vorderen Startplätze gerissen, einschließlich ihm selbst. Grohs deutet außerdem an, selbst nur sporadisch am Spielbetrieb teilnehmen und des öfteren anderen Teamkollegen und -kolleginen den Vortritt lassen zu wollen. Trotzdem muss gesagt werden, dass Michael Grohs auch als Spieler über eine Menge Erfahrung verfügt und sich von schwächeren Phasen im Match sicherlich nicht aus der Ruhe bringen lassen wird. Da es gut möglich ist, dass sich die Frage des Klassenerhalts in den direkten Duellen mit den restlichen Teams im Tabellenkeller entscheidet, könnte sich diese Erfahrung als das Zünglein an der Waage entpuppen.

An Position 2 steht Patrick Rohrer, besser bekannt unter seinem Spitznamen ‘Fiji’. Rohrer dürfte der Spieler mit den meisten Turnierteilnahmen in der Mannschaft sein und darf deswegen an hoher Position nicht automatisch zum Kanonenfutter erklärt werden. So kann er einen beeindruckenden Rang 10 in der Lifetime Wertung von bpong. at vorweisen. Kapitän Grohs bescheinigt ihm Qualitäten als Wundertüte als welche er jederzeit zu einem Lucky Punch bereit sei.

Auf Rang 3 folgt Markus Müllner, in welchen sein eigenes Team hohe Erwartungen setzt. Ein Urgestein der österreichischen Beer Pong-Szene, welcher vor allem im Raum Wien und Oberösterreich zahlreiche Erfolge feiern durfte. Seine Mitspieler sind davon überzeugt, dass Markus Müllner einigen favorisierten Spielern ein Bein stellen und wertvolle Punkte auf das Konto seines Teams befördern wird.

An Position 4 und 5 folgen Mario und Carolin Grohs. Zwei weitere Teilnehmer der Bundesliga, welche vor allem durch Ihre organisatorischen Fähigkeiten über die Landesgrenzen hinweg bekannt sind. Ähnlich wie Michael Grohs auch sollte jedoch davon ausgegangen werden, dass es nur zu vereinzelten Einsätzen kommen wird. Doch auch bei Grohs und Grohs wird eine Menge Erfahrung in den Ring geworfen, welche im Laufe der langen Saison wichtig werden könnte.

Nachfolgend, auf den Startplätzen 6 und 7, warten die Österreicher mit zwei etablierten Größen der Wiener Pong-Szene auf. Rupert Wildner und Patrick Jirku sind aus selbiger nicht mehr wegzudenken. Patrick Jirku, auch bekannt als ‘Pazi’ macht sowohl im Einzel, als auch als Teil des Teams ‘Pendejos’ immer wieder auf sich aufmerksam. So hat er im Online-Pong bereits einige Erfahrungen gesammelt und fühlt sich dort nicht unwohl. Weniger reibungslos verlief der Übergang zum Online-Spiel für Wildner, der mit dem neuen Format noch nicht ganz zurechtkommt. Trotz allem handelt es sich hierbei um zwei Spieler, welche gerade auch aufgrund der niedrigen Platzierung, einige Punkte sammeln werden.

Besondere Erwähung verdienen auch die Jungs an Rang 8 und 10: Mit Jakob Reinstadler und Julian Proksch taucht dort nämlich das Team ‘Oewiwi13’ auf, welches allen Teilnehmern der bpong.at ONLINEPONG Series ein Begriff sein sollte. Nach leichtem Durchhänger meldete man sich zuletzt mit einem Sieg gegen ‘Triple Threat’ in der Vorrunde und einem knappen Aus gegen ‘BP Rieberg Heavy Favorites’ zurück. Vor der Online-Ära kürte sich Oewiwi13 zum bpong,at Team of the Month im Januar, nachdem sie die Turnierserie im Jimmy’s in Innsbruck 2019 dominierten. Oewiwi13 dürfte das Stärkste Duo der Österreicher bilden und will man am Ende der Saison die Klasse halten, werden die beiden Newcomer dazu viele Punkte beitragen müssen.

Ebenfalls nicht mehr unbekannt ist mit Dennis Galowsky die Nummer 9 des BIERPONG Clubs Austria. In der Regel mit seinem Team ‘Backbeer Boys’ am Start sammelte ‘Galy’ bereits jede Menge Online-Erfahrung. Außerdem ist Galowsky wahnsinnig engagiert undwird seinem Team im Laufe der Saison eine große Hilfe sein.

Stärken sieht Kapitän Grohs weiterhin in Tanja Luschin (11) und Tamara Kindl (14), zusammen besser bekannt als das Team ‘Power Cup Girls’. Nicht nur sorgen die beiden für stete Unterhaltung, gerade auch im Online-Pong konnten die beiden in den letzten Wochen achtbare Erfolge feiern. Geht man davon aus, dass Luschin und Kindl in der Regel gegen weitere reine Damen-Doppel antreten werden, könnte die Rolle der Favoriten häufig auf die „PCG“ übergehen.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Österreicher vor allem mit Homogenität bestechen. Je nach Tagesform kann hier jeder jeden schlagen, was nach Aussage von Michael Grohs auch zu einigen Debatten bezüglich der Startplätze geführt habe. Hinzu kommt sicherlich die enorme Erfahrung, welche vor allem mit dem regen Turnierbetrieb in Österreich erklärt werden kann. Der bpong.at BIERPONG Club Austria zählt ohne Zweifel zu den ausgesprochen interessanten Teilnehmern der Beer Pong-Bundesliga, welcher für die ein oder andere Überraschung sorgen wird. Wohin die Reise letztlich gehen wird, kann kaum vorhergesagt werden. Doch mit einer Mischung aus Erfahrung und starken Spielern an tiefen Positionen könnte es auch in der nächsten Saison wieder erste Beer Pong-Bundesliga für unseren zweiten österreichischen Teilnehmer heißen.

Experten-Prognose: Abstiegskampf

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Die Mannschaftsvorstellungen im Überblick:

Saison I: Mannschaftsvorstellung 7/12

bpong.at Pro Team powered by MiG Events

In der heutigen Ausgabe der Bundesliga-Mannschaftsvorstellungen werfen wir den Blick das erste Mal nach Österreich. Mit dem bpong.at PRO Team powered by MiG Events rückt dabei heute eine Mannschaft in den Fokus, die auf jeden Fall zum erweiterten Favoritenkreis der Beer Pong-Bundesliga gezählt werden muss. So sieht das auch das Team selbst, wie Kapitän David Feichter eindeutig formuliert. „Wir wollen in die Top 3. Der Titel ist vielleicht ein zu hoher Anspruch, weil die anderen Teams auch stark sind, aber das Podium sollte realistisch sein.“ Insgeheim scheint bei diesem Ziel dennoch der Titel im Visier zu sein – und sind wir ehrlich: mit diesem Team ist das auch durchaus möglich. Alleine die Anzahl an Major-Titeln, WSOBP-Auftritten und Crunchtime-Erfahrung reicht aus, um jede andere Mannschaft der Bundesliga vor Neid erblassen zu lassen. Doch der Reihe nach.

An der Spitzenposition haben sich die Österreicher für den Exil-Serben Bozidar Race entschieden. Aufgrund der Tatsache, dass Race seinen Wohnsitz mittlerweile in Österreich hat, wurde sein Start vom BPBL-Komitee gestattet. Es lässt sich vermutlich darüber streiten, ob Race oder Kapitän Feichter den Spitzenplatz verdient haben, insbesondere durch die überragenden Leistungen im Online-Pong der letzten Monate, hat ersterer diesen aber zurecht inne. Gefühlt hat der Serbe, der auch schon Erfolge bei der spanischen Meisterschaft und der ASOBP sowie einen Einzel-Europameistertitel vorzuweisen hat, in den letzten Wochen mehrere Turniere gespielt und dabei auch einige gewonnen. Er ist On- und Offline immer ein Titelfavorit und eine echte Waffe für das bpong.at Pro Team.

Hinter Race entschieden sich die Jungs und Mädels aus der Alpenrepublik ihre Starterliste nach dem bpong.at-Lifetime-Ranking aufzustellen, was die eine oder andere Platzierung erklärt. Unabhängig von dieser Entscheidung würde David Feichter wohl mindestens an der 2 stehen. Eigentlich müsste es nicht mehr nötig sein ihn und seinen Team-Partner Manuel Senfter (3) vorzustellen, wir tun es trotzdem. Mit den beiden ‘Bierathleten’ schickt die Mannschaft, das gemessen an Major-Titeln beste Team der noch jungen europäischen Beer Pong-Geschichte ins Rennen. Sage und schreibe acht Titel bei großen Turnieren stehen im Trophäenschrank der beiden, außerdem konnten sie bereits einen tiefen Run am entscheidenden Tag 3 der WSOBP hinlegen. Auf Feichters Briefkopf findet sich außerdem noch ein Titel beim Atlantic City 10k-Major, den er gemeinsam mit seinem ‘Service’-Partner Marcel Hasler erreichen konnte. Viele weitere Worte muss man zu den beiden nicht verlieren, sie können jederzeit jeden schlagen. Will man einen kleinen Makel finden, so ist das die fehlende Online-Erfahrung von Senfter, jedoch wird keiner bezweifeln, dass diesem erfahrenen Spieler der Sprung über diese Hürde gelingen wird.

Auf den Plätzen 4 und 5 stehen die Möltzner-Brüder Florian Möltzner und Tobias Möltzner, besser bekannt als ‘Twin Towers’, in den Startlöchern. Neben einem Titel bei der GSOBP stehen Auftritte bei der WSOBP und mehrere Final-Tables für die beiden zu Buche. Florian Möltzner darf sich darüber hinaus Einzel-Europameister 2017 nennen. Im vergangenen Jahr haben sich die beiden zwar etwas zurückgezogen, sie sind dennoch natürlich eine absolut starke Besetzung auf 4 und 5. Angreifbar wird wohl vor allem Tobias sein, der noch weniger auf Turnieren anzutreffen ist, als sein Bruder und der auch nahezu keine Online-Erfahrung hat. Allerdings ist auch er insgesamt erfahren genug, um sich auch in dieser neuen Situation zurechtfinden zu können.

Wenn überhaupt eine Position der potenziellen Start-6 mit einem Fragezeichen zu versehen ist, dann die von Kevin Fischer. Zwar spielt der Österreicher schon sehr lange Beer Pong, jedoch fehlen ihm noch gute Ergebnisse bei großen Turnieren. Er muss wohl vor allem über die Erfahrung ins Spiel kommen – ob seine Qualität für viele Punkte in den Best-of-7-Serien ausreicht wird sich zeigen.

Sollte Fischer nicht zu seinem Spiel finden, ist das für das bpong.at Pro Team allerdings wohl zu verschmerzen. An einer sehr tiefen Ranglistenposition 7 geht Patrick Hofer ins Rennen. Gemeinsam mit seinem Partner Jacob Pichler (8) dominiert er das Beer Pong-Geschehen im Osten Österreichs nahezu nach Belieben und hat auch in den Online-Turnieren Duftmarken setzen können. Hofer hat außerdem insbesondere in Einzel-Major-Turnieren einige tiefe Runs für sich zu verzeichnen. Vor allem Hofer aber auch Pichler werden unter Garantie ihre Einsätze in der Bundesliga bekommen und werden dabei zeigen können, dass sie gut und gern auch einen Platz in einer potenziellen Start-6 verdient hätten.

Komplettiert wird die Männer-Aufstellung durch Josef Tschoner (9), einem seit Jahren erfahrenen Spieler, und seinem Partner Marc Pancheri (15), sowie Philip Falzeder (11) dem Mixed-Partner von Wagner und dem Newcomer Team Airballers bestehend aus Felix Fuchs (12) und Alex Hanser (14). Auch diese Spieler können bei potenziellen Auftritten ihre Klasse zeigen.

Neben einem bis in die tiefen Plätze starken Herren-Aufgebot, können die Österreicher auch bei den Damen ein gutes Trio ins Rennen schicken. Die höchstplatzierte Frau ist Mariella Wagner an der 10. Sie hat bereits einige reale Turniererfahrung in der Vita stehen und sollte eine solide Option sein. Mit Alina Heiling (13) spielt eine der „besten Frauen Österreichs“ an der zweithöchsten Damen-Position. Gemeinsam mit ihrem Freund Patrick Hofer hat sie in den letzten Wochen zahlreiche Podestplatzierungen bei diversen Online-Turnieren erreicht und war dabei oftmals keineswegs die schlechtere Werferin. Wenn sie diese Form mit in die Bundesliga bringt, kann sie zu einem harten Prüfstein werden. Die dritte Dame im Kader ist Nadine Rainer (16). Sie ist noch relativ neu in der Szene und hat erst in den letzten Wochen durch ihren Freund Kevin Fischer zum Beer Pong gefunden. Zwar hat sie bei den Online-Turnieren der bpong.at-Serie Erfahrungen sammeln können, es ist aber zu bezweifeln, dass dies ausreicht, um die teilweise starke Konkurrenz besiegen zu können.

Nach einem genauen Blick auf den Kader verfestigt sich der Eindruck einer Spitzen-Mannschaft nur noch mehr. Das bpong.at Pro Team hat die Qualität und die Erfahrung im Kader jedem Gegner wehtun zu können. Darüber hinaus können sie mit einer enormen Tiefe, insbesondere im Herren-Bereich, punkten, die im Verlauf der Saison zu einem großen Vorteil werden könnte. Ein Blick auf den Spielplan offenbart am letzten Spieltag ein Duell mit NRW’s Most Wanted – bei günstigem Saisonverlauf vielleicht ein Spiel um die Meisterschaft.

Experten-Prognose: Podestplatz

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Die Mannschaftsvorstellungen im Überblick:

Saison I: Mannschaftsvorstellung 6/12

BPC Franken

Nach zwei Vorstellungen in der Schweiz widmen wir uns heute wieder einer einheimischen Mannschaft und werfen den Blick ins beschauliche Franken zum dort heimischen BPC. Will man die Jungs und Mädels dieses Bundesligisten in Kürze beschreiben, so ist wohl kein Wort treffender als „Erfahrung“. Ein Großteil der SpielerInnen hat schon zu Beginn des Jahrzehnts seine Becher versenkt und schickt sich nun also an, auch der Beer Pong-Bundesliga seinen Stempel aufzudrücken. Zu diesem Zweck schicken die Franken ein namhaftes Team ins Rennen, das mit etwas Glück die vorderen Ränge im Tableau attackieren kann. „Wir sehen uns selbst im oberen Mittelfeld“, gibt Kapitän Martin Waschi’ Wagner Auskunft über die Eigenwahrnehmung seines BPC. „Die Krönung wäre ein Platz auf dem Podium, allerdings sehen wir andere Teams momentan stärker.“

Angeführt wird das Aufgebot des BPC von Michael ‘Michl’ Neubauer – einem Spieler, der jedem in der Beer Pong-Szene ein Begriff sein sollte. Unzählbar sind wohl mittlerweile seine Titel auf kleinen Turnieren, weshalb wir an dieser Stelle vor allem seine Erfolge bei den großen Majors unseres Sports erwähnen wollen. Und auch hier hat Neubauer bereits genug Metall für den heimischen Trophäenschrank gewinnen können. Bevor er gemeinsam mit seinem aktuellen Partner Christian ‘Crouch’ Rudat (3) als Team ‘MAC’ auf Becherjagd ging, sorgte Neubauer schon mit Daniel Berschneider (11) als Team Bierkönig für Furore. In Neubauers Vita stehen Titel bei GSOBP, DSOBP, der spanischen und tschechischen sowie der Tiroler Meisterschaft und der Bodensee Open. Ferner wurde er Zweiter bei der SSOBP und stattete dem Beer Pong-Mekka Las Vegas und damit der WSOBP bereits einige Besuche ab. In Einzel und Doppel ist er immer eine Macht am Tisch, zudem hat er durch mehrere Erfolge in jüngster Zeit auch bewiesen, dass ihm Online-Pong nicht fremd ist. Mit ihm schickt der BPC eine starke Nummer 1 ins Feld.

Sein Teampartner Christian Rudat geht an Rang 3 ins Turnier. Auch sein Trophäenschrank dürfte mit den eben schon bei Neubauer genannten Titeln sowie unzähligen weiteren Erfolgen mittlerweile gut gefüllt sein. Gemeinsam mit den gleich noch genannten ‘Warriors’ stellt Team MAC eine starke Top 4, die sich gegen kein Team der Bundesliga verstecken muss.

Wer den BPC Franken genauer verfolgt, der weiß, dass neben Team MAC noch ein zweites Team regelmäßig die Shirts mit den rot-weißen Farben vertritt: Die Warriors. Mit Christian ‘Mr. Bauch’ Schwenk platziert sich einer der beiden Spieler des Teams auf Rang 2 der Setzliste, Kapitän Martin Wagner reiht sich an der 4 ein. Auch diese beiden Spieler haben sich schon viele kleinere Turniere sichern können und sind auch bei den europäischen Majors immer im erweiterten Favoritenkreis. Bis jetzt ist der ganz große Wurf allerdings noch ausgeblieben, wenngleich auch denkbar knapp. Zweite Plätze bei der ESOBP und der spanischen Meisterschaft (tatsächlich im rein fränkischen Finale gegen Team MAC), ein Dritter Platz bei der SSOBP und viele weitere Top-10-Platzierungen stehen für die beiden Beer Pong-Veteranen zu Buche. Schwenk bewies bei seinem Einzel-Sieg bei der DSOBP seine Klasse im Eins gegen Eins. Dass sie über die nötige Konstanz verfügen, über eine gesamte Saison hinweg stark aufspielen zu können, zeigten die Warriors mit ihrem ersten Platz im bpong.at-Jahresranking von 2017.

Nach dieser formidablen Top 4 fällt die Qualität beim BPC Franken leider etwas ab. Pascal Enser an Rang 5 kann zwar an einem guten Tag nahezu jeden Gegner aus dem Turnier nehmen (und hat das insbesondere beim Online-Pong auch schon bewiesen), hat allerdings noch etwas Probleme mit der Konstanz. Insbesondere in den langen Best of 7-Matches der Bundesliga könnte es eng werden für ihn, wenngleich auch er schon einige Turniere auf dem Buckel hat. Wenn er seine Spiele an der 5 zum Großteil gewinnen kann, könnte dies für den BPC Gold wert sein.

An der 6 folgt Kevin Probst. Er hat in den letzten Jahren nicht so viel Spielstunden sammeln können und erst in den letzten Monaten wieder den Spaß am Spiel gefunden. In der Vergangenheit war er allerdings auch des Öfteren in den letzten Runden diverser Turniere vertreten. Findet er sein damaliges Spiel wieder, kann er seine Siege holen – falls nicht, wird es schwer. Dass er die nötige Motivation dafür besitzt, bewies er mit seinem Engagement, den BPC bei der Bundesliga zu melden.

Komplettiert wird die männliche Vertretung des BPC Franken durch Danny Schupp (11), Daniel Berschneider (12), Max Schaak (13) und Christian Öchsner (14). Hervorzuheben sind dabei wohl vor allem Öchsner, gemeinsam mit Neubauer Sieger der tschechischen Meisterschaft, und Berschneider, der in der ersten Hälfte der 2010er-Jahre gemeinsam mit Neubauer ein Top-Team stellte. Auch an den hinteren Positionen können die Franken also mit Erfahrung punkten.

Dies setzt sich so auch bei den Damen fort. An der 7 steht mit Nadine Di Terlizzi eine ebenfalls sehr erfahrene Spielerin, die schon mehrfach den Titel als bestes Damenteam auf Turnieren im In- und Ausland einfahren konnte. Wenn sie ihr bestes Spiel findet, kann sie zu einem harten Prüfstein für alle Damen werden, wenngleich sie in den letzten Monaten kaum am Tisch gestanden hat. Ihre ehemalige Partnerin Lena Schubert an Rang 8 wird vermutlich nicht viele Spiele bestreiten – sie hat sich ein wenig aus der Bundesliga zurückgezogen und fungiert als Ersatzspielerin.

Anna Knaus auf der 9 ist demnach die zweithöchste Dame im Kader. Auch sie hat bereits Major-Erfahrung sammeln können und ist motiviert für ihre Auftritte – einen Qualitätsnachweis muss sie allerdings erst noch erbringen. Diesen hat Jolien Schupp (10) in früheren Jahren bereits abgeliefert, als sie regelmäßig die beste Dame auf den fränkischen Turnieren war. Auch ein Upset der Nummer 1 auf der GSOBP als damals schlechtestes Team nach der Vorrunde steht in ihrer Vita. In den letzten Jahren hatte ihre Beer Pong-Karriere einen ziemlichen Durchhänger, doch mit einem guten Start in die Saison kann sie vielleicht ihr Spiel wiederfinden.

Insgesamt teilt sich der Kader des BPC Franken in zwei Hälften. An der Spitze die Vielfahrer und Titelsammler, die unabhängig vom jeweiligen Gegner in nahezu jeder Partie ihre Punkte holen können. Im hinteren Startlistenbereich finden sich dagegen eher erfahrene Spieler, die zwar schon lange mit dabei sind, in den letzten Jahren allerdings wenig Turniere bestritten haben. Wenn die Top 4 des BPC konstant Punkte einfahren kann und in den einzelnen Partien von Spielern der hinteren Positionen unterstützt wird, kann es für die Franken hoch hinaus gehen. Das Derby gegen den BPC Emmering direkt zum Auftakt wird zeigen, wohin die Reise gehen kann.

Experten-Prognose: Platz 4-7

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Die Mannschaftsvorstellungen im Überblick:

Saison I: Mannschaftsvorstellung 5/12

BPC Aargau

Mit dem BPC Aargau stellen wir heute die zweite Schweizer Mannschaft in der Beer Pong-Bundesliga vor. Von vielen werden die Jungs und Mädels aus dem Norden unseres Nachbarlandes bereits als einer der Abstiegskandidaten gehandelt, mit enormer Erfahrung werden die Aargauer versuchen diesem Ruf nicht gerecht zu werden. „Vermutlich werden wir von vielen unterschätzt“ glaubt Kapitänin Jeannine Colombo, die von ihrer Mannschaft dennoch überzeugt ist.

Auf der Spitzenposition schickt der BPC Marcel Sax ins Rennen. Gemeinsam mit Markus Müller (10) spielt Sax in der zweithöchsten Schweizer Liga NPL und ist starke Gegner insofern gewohnt. Im Online-Beer Pong hat er sich bisher gut zurechtfinden können, spielt nahezu jedes Turnier mit, das in der Schweiz angeboten wird. Seine große Stärke ist der eigene Kopf, auch von Weltklasse-Gegnern lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen. Diese Ruhe wird er auch brauchen, wenn er an Rang 1 Punkte gegen die ganz großen Namen des Sports einfahren will.

Auch Marco Schüpfer, der an Rang 2 gesetzt ist, spielt in der NPL. Gemeinsam mit seinem Partner Tobias Schönle (9) hat er schon einige Turniersiege einfahren können. Ebenso wie Sax ist er aktuell im Online-Pong sehr aktiv, was ihm zum Vorteil gereichen könnte. An Selbstvertrauen mangelt es ihm ebenfalls nicht: „Ich war schon so oft auf dem Podest, dass ich nicht mal mehr weiß, wie oft genau“, sagt er selbst über sich. Trotz dieser Voraussetzungen wird es auch für ihn schwer werden, regelmäßig Punkte zu holen.

Ähnliches gilt für Jan Humm an Rang 3, der von sich selbst behauptet aktuell nicht mehr in Top-Form zu sein. Zwar hat auch er schon zahlreiche Schweizer Turniere im Einzel und Doppel gewinnen können, jedoch wird für einen stabilen Auftritt in der Bundesliga eine gute Form unerlässlich sein. Ganz andere Töne gibt Reto Fischer an der 4 von sich. Er behauptet von sich selbst, der MVP des Teams zu sein und muss seinen großen Worten nun auch große Taten folgen lassen. Ein starkes Mindset ist dafür aber nicht die schlechteste Voraussetzung.

Mit Pascal Werner schicken die Aargauer ihren Vereinspräsidenten an der 5 ins Rennen. Im Offline-Pong hat er schon einige Turniersiege in der Schweiz einfahren können und hat sich auch bei zwei Major-Turnieren in die Top 10 spielen können. Mit dem Spiel gegen den Bildschirm hat er sich noch nicht wirklich anfreunden können. Wenn es ihm gelingt, sein Spiel auch im heimischen Wohnzimmer abzurufen, könnte er sich an dieser tiefen Position zu einer echten Waffe entwickeln.

Auch Andre Meyer an Position 6 wird den einen oder anderen Punkt für seine Farben sammeln können. In seiner langen Beer Pong-Laufbahn hat er wohl schon alles erlebt und viele Pokale gesammelt. Insbesondere der Titel als bestes Mixed Team bei der SSOBP 2019 mit seiner Frau Melissa (15) sticht dabei heraus. In letzter Zeit hat er den Sport zwar etwas hinten angestellt, sollte aber dennoch die Erfahrung haben, um seine Spiele erfolgreich gestalten zu können.

Internationale Erfahrung bringt Yanick Klingler an Position 7 mit an den Tisch. Er ist das Urgestein im Team der Aargauer, erreichte bereits 2011 einen vierten Platz bei der SSOBP. Dass er auch heute noch gut spielen kann beweist der Sieg beim Random Turnier der ASOBP 2019. Er nimmt an nahezu jedem Turnier der SSOBP teil und wird sich auch in der Bundesliga gut einbringen können.

Die Top 8 komplettiert mit Marc Fischer ein Spieler, der es vor allem aufgrund seiner mentalen Stärke an diese Position geschafft hat. Er selbst behauptet von sich, vor allem den letzten Becher mit einer traumwandlerischen Sicherheit zu treffen. Beweise sollte er dafür in der anstehenden Saison liefern.

Ein großer Trumph im Team des BPC Aargau ist die weibliche Fraktion. Mit Jeannine Colombo (11) und Patricia Haas (13) steht eines der besten rein weiblichen Teams Europas im Kader der Schweizer. Beide standen schon mehrfach gemeinsam auf dem Podium und waren das beste Frauen-Team der ESOBP 2017 – 2019 sowie der SSOBP 2019. Durch ihre tiefe Startnummer werden es die beiden hauptsächlich mit weiblichen Gegnern zu tun haben und dürften hier viele Punkte einfahren können. Unterstützung erhalten sie dabei von der erfahrenen Melissa Mayer (15) und der Newcomerin Selina Gast (18).

Für die anstehende Saison haben sich die Aargauer ein ehrenwertes Ziel gesetzt: „Bei uns steht der Spaß im Vordergrund, wir wollen, dass am Ende der Saison alle gemeldeten Spieler etwa gleich viele Spiele absolviert haben.“ Diese sehr faire Einstellung könnte dem sportlichen Erfolg der Aargauer etwas im Weg stehen, die wohl schon bei dauerhafter Top-Besetzung nicht in vielen Spielen der Favorit sein werden. Dass auch intern der Titel als nicht realistisch angesehen wird, stellt Colombo mit einem Schmunzeln klar. „Wahrscheinlich unterschätzen wir uns sogar selbst. Die meisten denken, wenn es gut läuft werden wir 8.“ Betrachtet man die Chancen der Aargauer realistisch, scheint eine Platzierung vor den Abstiegsrängen tatsächlich das realistische Ziel zu sein. Zwar bringen die Schweizer einen ausgeglichenen Kader und eine starke Frauen-Abteilung an den Start, insgesamt fehlt es aber wohl etwas an der Qualität für einen größeren Wurf. Dass dies nicht das unbedingte Ziel des BPC ist, zeigt das Motto, das Colombo mit auf den Weg gibt. „Wir können mit Stolz sagen, dass wir immer jedes Bier ausgetrunken haben und das auch in der Zukunft weiter tun werden.“

Experten-Prognose: Abstiegskampf

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Die Mannschaftsvorstellungen im Überblick:

Saison I: Mannschaftsvorstellung 4/12

BP Team Innerschwiiz

Mit dem BP Team Innerschwiiz werfen wir in der vierten Mannschaftsvorstellung das erste Mal einen Blick über die deutschen Grenzen hinaus: Das Team unserer Schweizer Nachbarn vereint einige der besten Spieler des Landes unter ihren Fahnen und möchte, wie es Kapitän Milton Wild so poetisch ausdrückt, wie ihre „Vorfahren 1291 auf dem Rütli seinen Zusammenhalt besiegeln.“ Etwas zurückhaltend formuliert Wild einen Platz in der oberen Tabellenhälfte als Ziel für seine Farben, der genaue Blick auf den Kader wird aber offenbaren, dass dies wohl zu tief gegriffen ist.

An der Spitze der Schweizer steht mit Elias Ulrich der momentan wohl konstanteste Beer Pong Spieler Europas. Perfect-Spiele sind für den amtierenden Einzel-Weltmeister von 2019 scheinbar eine Leichtigkeit, wie er gerade regelmäßig bei den Online-Turnieren der SSOBP und bpong.at beweist. Gemeinsam mit seinem Partner Sidney Wild wurde er außerdem im vergangenen Jahr Vize-Europameister und holländischer Meister. Obwohl Startlistenplatz 1 bei den meisten Teams formidabel besetzt, ist wird Ulrich wohl dennoch in nahezu jedem Match als Favorit ins Spiel gehen und sollte für sein Team in Einzel und Doppel eine Bank sein.

Hinter Ulrich geht das Team Innerschwiiz mit Alvin Amstein (2) und Morris Falsia (3) ins Rennen. Die beiden, besser bekannt als Team ‘KOBE’, sind spätestens seit ihren Abonnement-Siegen bei den Social Distance-Turnieren der Becherhelden ein fester Begriff in der Beer Pong-Szene. Doch auch offline haben die beiden schon zu überzeugen gewusst. Bei der GSOBP 2019 erreichten sie einen starken dritten Platz, außerdem gewannen sie den Titel in der höchsten Schweizer Liga National Major League (NML). Für beide wird es vor allem darum gehen sich online auch alleine zu behaupten, wobei dies eigtenlich kein allzu großes Problem darstellen sollte.

Sidney Wild, seines Zeichens Teampartner von Ulrich bei ‘Team OT’, komplettiert die hervorragende Top 4 der Schweizer. Offline ist er dank seiner Erfahrung über jeden Zweifel erhaben, gemeinsam mit ‘ProC’ sicherte er sich nicht umsonst den Österreichischen Titel von 2018. Online fehlt ihm noch ein wenig die Konstanz. Wenn die oberen Ränge der Schweizer geknackt werden können, dann wohl am ehesten an Rang 4, wenngleich Wild natürlich dennoch ein nie zu unterschätzender Spieler ist.

Auf Rang 5 geht Andrin Gamma ins Rennen. Er hat gemeinsam mit Kapitän Milton Wild (8) in der vergangenen Saison den Aufstieg in die höchste Schweizer Liga NML geschafft. Beide haben also gezeigt, dass sie ernst zu nehmende Gegner sein können, wenngleich man gespannt sein kann, ob sie auch in der Bundesliga ihre Punkte einfahren können. Aufgrund noch fehlender starker Leistungen bei großen Turnieren steht hier ein kleines Fragezeichen.

Platz 6 und 7 nehmen mit René Barmettler und Robin Betschart zwei Newcomer ein. Beide haben bereits erste kleine Turniere gewonnen und sich auch bei Einzelturnieren in der Schweiz einen Namen gemacht. Auch Romeo Bienz auf Rang 9 trägt zu Recht noch den Stempel Newcomer. Alle drei Neulinge müssen in der anstehenden Saison beweisen, dass das Team zu Recht auf sie setzt und können sich gleichzeitig in der Beer Pong-Szene einen Namen machen.

Mit Noah Bellwald komplettiert ein alter Hase die männliche Vertretung des Team Innerschwiiz. Er spielt bereits seit Jahren das Spiel, das wir alle so lieben und hat wohl auch schon alles gesehn. Bei seinen Einsätzen wird sich der Veranstalter der Swiss Series of Beer Pong, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, auf seine enorme Erfahrung verlassen können.

Den Damen der Mannschaft fehlt es noch etwas an Erfahrung. Lediglich Jessica Sereina hat bereits nationale und internationale Turniererfahrung, wohingegen Sina Trütsch, Selina Hutter, Nina Noser, Tanja Aschwanden, Nadja Räber und Nicole Föhn allesamt Neulinge sind. Hier könnte es gegen die teilweise sehr starke Damen-Konkurrenz schwer werden, regelmäßig zu punkten.

Insgesamt teilt sich das Schweizer Team also auf in einige der besten Spieler Europas, interessante Newcomer und SpielerInnen, denen wohl noch ein wenig die Konstanz und Spielstärke fehlt. Dennoch darf man ein Team mit dieser Top 4 keineswegs unterschätzen, weshalb das von Kapitän Wild abgegebene Ziel auch ein wenig zu niedrig gestapelt wirkt. Mit einem amtierenden Weltmeister im Kader und diesem Supporting Cast, muss das Ziel das Podest sein. Zumal die Schweiz schon seit Jahren starke Newcomer produziert, die oft bereits bei den ersten Auftritten zu überzeugen wissen. Für den Griff zum Titel könnte es dem Team Innerschwiiz allerdings ein wenig an Tiefe und Stärke auf den hinteren Positionen fehlen.

Experten-Prognose: Platz 3-5

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Die Mannschaftsvorstellungen im Überblick:

Saison I: Mannschaftsvorstellung 3/12

BP Rieberg

Am dritten Tag der Mannschaftsvorstellungen der bald beginnenden Beer Pong-Bundesliga wenden wir uns einem der absoluten Top-Favoriten zu, gespickt mit brachialen Werfern und gutaussehenden jungen Männern und Frauen. Die Rede ist natürlich, wie sollte es anders sein, vom Team der Veranstalter: BP Rieberg. Doch keine Angst, diese Vorstellung soll nicht zu einer Lobeshymne auf die Karlsruher werden, zumal die Ironie spätestens mit der Deklarierung als Top-Favorit entblößt gewesen sein sollte. Insofern wollen wir auch in diesem Text, die einzelnen Akteure der Rieberger mitsamt ihren Stärken und Schwächen vorstellen.

Mit Fabian Kaltenbrunn rangiert auf Platz 1 der Starterliste ein Spieler, der zwar nach wie vor nahezu jeden Gegner in Europa schlagen kann, im letzten halben Jahr allerdings etwas Rost angesetzt hat. Dies könnte seine Punkteausbeute auf der ligaweit fantastisch besetzten Spitzenposition etwas schmälern. Nicht falsch verstehen: Natürlich spielt Kaltenbrunn immer noch auf einem äußerst hohen Level, doch einzelne Ausreißer nach unten sind derzeit keine Seltenheit. Dass er den nötigen Ehrgeiz besitzt, sich aus dieser kleinen Misere wieder nach oben zu kämpfen, steht allerdings außer Frage – und solange das oft angekündigte Karriereende noch nicht eintritt, wird der Vize-Europameister im Einzel von 2017 den Rieberger Spitzenplatz immer noch zurecht einnehmen.

Zumindest nahe an den Spitzenplatz herangerückt ist Florin Liedtke. Der ehemalige „Alkohooligan“ hat sich insbesondere im letzten Jahr eine Konstanz erarbeitet, mit der er mittlerweile teilweise auch im Konzert der ganz Großen eine kleine Geige spielen kann. Was ihm dabei ab und an noch im Weg steht ist, wie so oft im Beer Pong, der eigene Kopf. Gelingt es Liedtke diesen wohl härtesten Gegner auszuschalten, kann er, trotz bisher fehlender großer Erfolge, an Position 2 für ordentlich Furore sorgen. Ihm scheint außerdem auch die heimische Atmosphäre des Online-Beer Pong gut zu tun.

In der engen Rieberger-Startlistenbesetzung, die per Abstimmung erfolgte, setzte sich Konrad Grünewald knapp auf Rang 3 durch. Er ist einer der Spieler, die für den Rieberger Erfolg das Zünglein an der Waage sein könnten. An guten Tagen spielt Grünewald ein fantastisches Beer Pong und legt eine Konstanz und Trefferquote an den Tag, die ihresgleichen sucht. Leider hat er es bisher nicht geschafft, diese Konstanz zu konservieren, was die bislang mäßige Ausbeute bei großen Turnieren unterstreicht. Insofern kann ihm getrost der Stempel „Wundertüte“ aufgedrückt werden, wenngleich ihn keiner seiner Gegner unterschätzen sollte – dafür ist er zu stark.

Hinter Grünewald rangiert mit dem Rieberger Kapitän Nikolai Becker der zweite Organisator, der nun endlich seinen Fetisch für das Durchführen von ordnungsgemäßen Turnieren ausleben kann. Becker hat sich, vor allem durch jahrelanges intensives Training in den Rüppurrer Trainingshallen des Café Chance, mittlerweile einen stabilen Wurf erarbeitet, mit dem er langfristig noch mehr Erfolge feiern kann. Gut getan hat ihm dabei auch die Erhöhung der Wurfgeschwindigkeit, die in früheren Jahren noch deutlich langsamer war. In den vergangenen Wochen hat er viel Erfahrung beim Online-Pong sammeln können und ist an Position 4 eine mehr als solide Option.

Der letzte im Triumvirat der Organisatoren hat es an Startlistenplatz 5 gerade noch so in die Rieberger Startelf geschafft. Mit Patrick Mitschke können die Rieberger einen erfahrenen Spieler aufbieten, dem ebenfalls wie dem einen oder anderen Teampartner ein wenig die Konstanz fehlt. Auch bei ihm ist die Überlistung des eigenen Kopfes wohl das A und O für ein gutes Spiel. Dennoch sollte die vergleichsweise tiefe Ranglistenposition Mitschke helfen, den einen oder anderen Punkt für seine Farben sammeln zu können.

Knapp dahinter hat sich Johannes Penka auf Platz 6 eingefunden. Auch für ihn kann bedingt der Stempel „Wundertüte“ gelten, wenngleich dies etwas eingeschränkt werden muss. Gelingt es Penka sein bestes Spiel zu zeigen, so sollten die meisten Gegner auf Platz 6 kein großes Problem für ihn sein und auch mit einer normalen Leistung kann er seine Siege holen. Wenn er die Bundesliga nutzen kann, um weiter an seinem Wurf zu arbeiten, könnte er sich in der Starterliste schon bald nach oben arbeiten.

Einer der großen Rieberger-Trümpfe befindet sich an Rang 7: Mit Lea Salavarda haben die Karlsruher die vermutlich stärkste Frau der gesamten Liga in ihren Reihen. Belegt wird dies durch zahlreiche Titel als beste Dame bei diversen On- und Offline-Turnieren. Hatte sie früher noch oft mit ihrer Konstanz zu kämpfen, so hat sich Salavarda mittlerweile gefestigt und sollte insbesondere bei den oft an dieser Position stattfindenden Damen-Duellen die Favoritenrolle einnehmen.

Lennard Albrecht, der kongeniale Partner von Johannes Penka, hat sich Platz 8 ergattert. Für ihn gilt, mit Abstrichen, das Gleiche wie für Penka. Mit seinem besten Spiel kann er es mit den stärksten Werfern aufnehmen, jedoch geht ihm eben jenes leider zu oft ab. Dennoch ist er eine mehr als solide Option und sollte bei seinen Auftritten zu überzeugen wissen.

Mit Lukas Greß, Levin Eder und Luka Salavarda auf den Plätzen 9-11 können die Rieberger auf weitere erfahrene Spieler zurückgreifen, die allesamt schon auf großen Turnieren gespielt haben und insofern verlässliche Optionen sein könnten. Alexander Etzler (Platz 13) und Thomas Greß (15) komplettieren die Rieberger-Herren, beiden ist ein versenkter Ball ebenfalls nicht fremd.

Leonie Apostel sicherte sich in der Rieberger Vorauswahl den zweithöchsten Damen-Startplatz auf Rang 12. Insbesondere ihr dritter Platz beim Damen-Einzel der ESOBP 2019 beweist ihre Stärke. Sie scheint ebenfalls fähig genug zu sein, die meisten Punkte auf der 8 holen zu können.

Auch die restlichen Rieberger-Damen haben das Können und die Erfahrung, um bei ihren Einsätzen  erfolgreich zu sein. Shuyana Becker und Melanie Gallmeier vom ‘Team Unicorn’ (14 und 17) haben schon allerlei Turniere bestritten und sind mit ein wenig Konstanz in der Lage ihre Spiele zu gewinnen. Mit Katharina Printz (16) steht außerdem die Damen-Vize-Europameisterin von 2019 im Kader und auch Helen Schwinkendorf  (18) hat bereits Erfahrungen und Siege sammeln können.

Wie bereits mehrfach erwähnt, wird der Rieberger Schlüssel vor allem die Konstanz sein. Geschuldet der Tatsache, dass die ganz großen Schwergewichte im Kader fehlen, wird außerdem eine ausgeglichene Mannschaftsleistung von Nöten sein, um viele Siege zu holen. Das optimistische Ziel, ein Platz auf dem Podium, ist wohl nur mit den nötigen starken Auftritten aller aufgestellten Spieler und etwas Glück zu erreichen. Die Damen könnten dabei für die Rüppurrer ein dauerhaftes Stein im Brett werden, zusätzlich könnte es sich auszahlen, dass unter anderem mit den ‘GOA Peters’, ‘Heavy Favorites’ und ‘Bambnard’ eingespielte und turniererfahrene Doppel antreten können.

In welche Richtung es für die Rieberger geht, wird bereits nach den ersten drei Spieltagen deutlich werden: Duelle mit Team Innerschwiiz, dem BPC Franken und dem 1. BPC Emmering werden sicherlich keine leichte Aufgabe und zeigen, ob die Mannschaft tatsächlich schon für Größeres bereit ist. Zu den Abstiegsplätzen sollte man aber am Ende der Saison auf jeden Fall einen komfortablen Abstand aufgebaut haben.

Experten-Prognose: Platz 4-6

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Die Mannschaftsvorstellungen im Überblick:

Saison I: Mannschaftsvorstellung 2/12

1. BPC Emmering

Für die zweite Mannschaftsvorstellung der ersten Saison der Beer Pong-Bundesliga bewegen wir uns vom Bodensee etwas weiter Nordöstlich und landen in Emmering. Der ortsansässige 1. BPC Emmering kann wohl getrost als der erfolgreichste deutsche Beer Pong-Verein bezeichnet werden. Zahlreiche nationale und internationale Titel schmücken den Briefkopf der Mannschaft, die sich anschickt, auch die erste Ausgabe der BPBL für sich zu entscheiden. „Offiziell geben wir einen Platz unter den ersten drei aus, aber intern wurde schon vielfach der Titel als Ziel formuliert,“ hält Kapitän Christoph Vogel mit den Ansprüchen seines Teams nicht hinter dem Berg. Und tatsächlich muss man dem Veteranen der Beer Pong-Szene bei der offiziellen Zielausgabe wohl vor allem falsche Bescheidenheit attestierten, denn das Team der Emmeringer ist gespickt mit Hochkarätern.

Doch der Reihe nach: Auf Starterlistenplatz 1 steht Vogel selbst und allein seine Titelsammlung lässt den einen oder anderen Kontrahenten wohl vor Neid erblassen. Neben dem Europameistertitel 2015 und dem Schweizer Meistertitel im selben Jahr sowie einem starken Auftritt in Vegas im darauffolgenden Jahr mit seinem kongenialen Partner Kevin Keenan steht auch der deutsche Meistertitel im Einzel 2018 bei Vogel im Regal. Zwar sieht sich der oftmals vielleicht etwas zu bescheidene Vogel im Online-Einzel noch nicht so ganz auf der Höhe, dennoch muss mit ihm immer zu rechnen sein. Sofern es im weiteren Verlauf der Saison auch zu direkten Kräftemessen kommen wird, ist er sowieso über jeden Zweifel erhaben.

Auf Rang 2 und 3 stehen mit Alexander Schmid und Michael Saller zwei Werfer, die sich in den letzten Jahren gemeinsam als ‘CupKiller’ nicht nur als bestes Emmeringer, sondern auch als eines der besten Teams Europas etabliert haben. Als Doppeleuropameister 2018 und 2019 sowie mit Erfahrung bei der World Series bilden die beiden gemeinsam mit Vogel wohl eines der stärksten Trios der gesamten Liga. Die interne Rangliste haben Schmid und Saller in einem Duell ausgespielt, was den Ehrgeiz der beiden für die anstehende Saison verdeutlicht. Gespannt sein kann man darauf, ob es Schmid gelingt, den Sieg gegen seinen Partner zu bestätigen und so jeder teaminternen Diskussion über eine vermeintliche falsche Platzierung den Riegel vorzuschieben.

An Rang 4 steht mit Kilian Werner ein Spieler, der sich laut Kapitän Vogel in diesem Jahr enorm verbessert hat und seinen Wurf deutlich stabilisiert hat. Er gehört, ähnlich wie seine drei Vorgänger zu den eher stillen Genossen am Tisch und lässt vor allem seine hohe Trefferquote für sich sprechen.

Hinter Werner rangiert mit Alexander Weiss ein Spieler, dem Vogel in der aktuellen Form sogar den Spitzenplatz übergeben würde. Und tatsächlich hat sich Weiss, der 2018 das Finale der GSOBP bestritten hat, in den letzten Wochen überragend präsentiert und scheint durch die heimische Atmosphäre beflügelt zu sein. “Er ist nahezu unschlagbar momentan und strahlt eine enorme Sicherheit aus,“ beschreibt Vogel den Geheimfavoriten der Emmeringer.

Auf Rang 6 hat sich der BPC für Dave Homm entschieden. Gemeinsam mit Werner stellt Homm das Team ‘Them Balls’, die auch bei jedem Turnier für Furore sorgen können. Gemeinsam mit Fabian Kristyn-Petri gewann Homm 2018 das Mainevent im Ruhrpott und spielte anschließend eine brilliante World Series. Dass zwei World Series Teilnehmer für Emmering an Rang 6 und 11 antreten, sollte alles über die Tiefe und Qualität dieses Teams aussagen.

Unterstrichen wird dies nur weiter von Kevin Keenan, der Platz 7 übernimmt. Wie bereits erwähnt, hat Keenan schon mehrere große Titel gewonnen und in diesem Sport wohl schon alles gesehen. Zwar hat der ehemalige Weltklasse-Spieler in den letzten Monaten etwas mit seiner Konstanz und seinem Kopf zu kämpfen, doch wer auch immer anzweifelt, dass dieser Spieler weiß, wie der Ball in den Becher kommt, wird sich noch verwundert die Augen reiben. Seine tiefe Platzierung ist laut Vogel, der um die Stärke seines Partners weiß, vor allem der fehlenden Online-Erfahrung geschuldet.

Auch hinter Keenan endet die Qualität der Emmeringer nicht. Andreas Lintner, Nico Stawinoga und Stefan Demmel komplettieren gemeinsam mit dem schon erwähnten Kristyn-Petri eine Top 11, die ihresgleichen sucht. Lintner und Demmel, besser bekannt als ‘Die Bierbänker’, haben sich im Verlauf des letzten Jahres zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz entwickelt und insbesondere Lintner hat seine Qualität mit einem Halbfinale bei der SSOBP bereits bewiesen. Einen enorme Sprung hat auch Stawinoga gemacht, dessen Wurf mittlerweile deutlich konstanter fällt. Er ist wohl, und dies soll keineswegs diffamierend gegen seine ehemaligen Partner sein, nur einen guten Mitspieler von einem tiefen Run in einem großen Turnier entfernt.

Auch hinter dieser brachialen Top 11 sieht Vogel viele Spieler „die einen guten Pong spielen können.“ Insofern muss den Jungs und Mädels aus Bayern auch bei einem Ausfall eines Top-Spielers nicht bange werden. Kein Problem sieht der Kapitän bei der großen Anzahl an gemeldeten Spielern. „Wir haben extra alle gemeldet, um möglichst vielen die Chance geben zu spielen. Dabei haben wir vor, interne Ausscheidungen zu machen, damit immer die besten acht antreten können.“ Der Konkurrenz kann bei dieser Ansage nun erst recht bange werden.

Was den 1. BPC Emmering erst recht zu einem der ganz großen Titelaspiranten macht, ist die Qualität bei den Frauen, auf die Vogel besonders hinweist. Mit Julia Sauter und Fabienne Bamann treten zwei Spielerfrauen für den 1. BPC an, die insbesondere in den vergangenen Wochen mehrfach bei den Online-Turnieren überzeugt haben – sei es mit ihren Partnern oder im Team. Beide haben, laut Vogel, das Potential jede Dame im Feld schlagen zu können.
Insgesamt kommt es für die Emmeringer, so ihr Kapitän, vor allem daruf an, intern zusammen zu halten. „Wenn wir die Leute bei der Stange halten und jeder sein Können zeigt, dann sind wir sehr gut aufgestellt. Wir haben die Werfer und den Ehrgeiz am Ende der Saison ganz oben zu stehen.“ Konstanz sei dabei der Schlüssel. „Man darf an keinem Spieltag locker lassen, wenn es dumm läuft, reicht eine Niederlage um am Ende nicht zu gewinnen.“

Ob der BPC am Ende diese Konstanz beweisen kann, werden die kommenden elf Spieltage zeigen, allerdings kann mit diesem Kader nichts anderes als der Titel das Ziel sein. Die ersten elf Spieler haben allesamt das Potenzial ein perfektes Spiel zu werfen und auch die Besetzung der Damen klingt vielversprechend. Bereits an den ersten drei Spieltagen (Duelle mit Franken, den Mighty Ducks und Rieberg) wird sich dabei offenbaren, ob der 1. BPC die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen kann und die Weichen Richtung Titel stellen wird.

Experten-Prognose: klarer Titelfavorit

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Die Mannschaftsvorstellungen im Überblick: