Saison I: Mannschaftsvorstellung 4/12

BP Team Innerschwiiz

Mit dem BP Team Innerschwiiz werfen wir in der vierten Mannschaftsvorstellung das erste Mal einen Blick über die deutschen Grenzen hinaus: Das Team unserer Schweizer Nachbarn vereint einige der besten Spieler des Landes unter ihren Fahnen und möchte, wie es Kapitän Milton Wild so poetisch ausdrückt, wie ihre „Vorfahren 1291 auf dem Rütli seinen Zusammenhalt besiegeln.“ Etwas zurückhaltend formuliert Wild einen Platz in der oberen Tabellenhälfte als Ziel für seine Farben, der genaue Blick auf den Kader wird aber offenbaren, dass dies wohl zu tief gegriffen ist.

An der Spitze der Schweizer steht mit Elias Ulrich der momentan wohl konstanteste Beer Pong Spieler Europas. Perfect-Spiele sind für den amtierenden Einzel-Weltmeister von 2019 scheinbar eine Leichtigkeit, wie er gerade regelmäßig bei den Online-Turnieren der SSOBP und bpong.at beweist. Gemeinsam mit seinem Partner Sidney Wild wurde er außerdem im vergangenen Jahr Vize-Europameister und holländischer Meister. Obwohl Startlistenplatz 1 bei den meisten Teams formidabel besetzt, ist wird Ulrich wohl dennoch in nahezu jedem Match als Favorit ins Spiel gehen und sollte für sein Team in Einzel und Doppel eine Bank sein.

Hinter Ulrich geht das Team Innerschwiiz mit Alvin Amstein (2) und Morris Falsia (3) ins Rennen. Die beiden, besser bekannt als Team ‚KOBE‘, sind spätestens seit ihren Abonnement-Siegen bei den Social Distance-Turnieren der Becherhelden ein fester Begriff in der Beer Pong-Szene. Doch auch offline haben die beiden schon zu überzeugen gewusst. Bei der GSOBP 2019 erreichten sie einen starken dritten Platz, außerdem gewannen sie den Titel in der höchsten Schweizer Liga National Major League (NML). Für beide wird es vor allem darum gehen sich online auch alleine zu behaupten, wobei dies eigtenlich kein allzu großes Problem darstellen sollte.

Sidney Wild, seines Zeichens Teampartner von Ulrich bei ‚Team OT‘, komplettiert die hervorragende Top 4 der Schweizer. Offline ist er dank seiner Erfahrung über jeden Zweifel erhaben, gemeinsam mit ‚ProC‘ sicherte er sich nicht umsonst den Österreichischen Titel von 2018. Online fehlt ihm noch ein wenig die Konstanz. Wenn die oberen Ränge der Schweizer geknackt werden können, dann wohl am ehesten an Rang 4, wenngleich Wild natürlich dennoch ein nie zu unterschätzender Spieler ist.

Auf Rang 5 geht Andrin Gamma ins Rennen. Er hat gemeinsam mit Kapitän Milton Wild (8) in der vergangenen Saison den Aufstieg in die höchste Schweizer Liga NML geschafft. Beide haben also gezeigt, dass sie ernst zu nehmende Gegner sein können, wenngleich man gespannt sein kann, ob sie auch in der Bundesliga ihre Punkte einfahren können. Aufgrund noch fehlender starker Leistungen bei großen Turnieren steht hier ein kleines Fragezeichen.

Platz 6 und 7 nehmen mit René Barmettler und Robin Betschart zwei Newcomer ein. Beide haben bereits erste kleine Turniere gewonnen und sich auch bei Einzelturnieren in der Schweiz einen Namen gemacht. Auch Romeo Bienz auf Rang 9 trägt zu Recht noch den Stempel Newcomer. Alle drei Neulinge müssen in der anstehenden Saison beweisen, dass das Team zu Recht auf sie setzt und können sich gleichzeitig in der Beer Pong-Szene einen Namen machen.

Mit Noah Bellwald komplettiert ein alter Hase die männliche Vertretung des Team Innerschwiiz. Er spielt bereits seit Jahren das Spiel, das wir alle so lieben und hat wohl auch schon alles gesehn. Bei seinen Einsätzen wird sich der Veranstalter der Swiss Series of Beer Pong, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, auf seine enorme Erfahrung verlassen können.

Den Damen der Mannschaft fehlt es noch etwas an Erfahrung. Lediglich Jessica Sereina hat bereits nationale und internationale Turniererfahrung, wohingegen Sina Trütsch, Selina Hutter, Nina Noser, Tanja Aschwanden, Nadja Räber und Nicole Föhn allesamt Neulinge sind. Hier könnte es gegen die teilweise sehr starke Damen-Konkurrenz schwer werden, regelmäßig zu punkten.

Insgesamt teilt sich das Schweizer Team also auf in einige der besten Spieler Europas, interessante Newcomer und SpielerInnen, denen wohl noch ein wenig die Konstanz und Spielstärke fehlt. Dennoch darf man ein Team mit dieser Top 4 keineswegs unterschätzen, weshalb das von Kapitän Wild abgegebene Ziel auch ein wenig zu niedrig gestapelt wirkt. Mit einem amtierenden Weltmeister im Kader und diesem Supporting Cast, muss das Ziel das Podest sein. Zumal die Schweiz schon seit Jahren starke Newcomer produziert, die oft bereits bei den ersten Auftritten zu überzeugen wissen. Für den Griff zum Titel könnte es dem Team Innerschwiiz allerdings ein wenig an Tiefe und Stärke auf den hinteren Positionen fehlen.

Experten-Prognose: Platz 3-5

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Die Mannschaftsvorstellungen im Überblick:

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