Saison I: Mannschaftsvorstellung 8/12

bpong.at BIERPONG Club Austria

„Generell sehen wir uns selbst als Überraschungsei dieser Liga und fühlen uns in dieser Rolle […] irrsinnig wohl.“ Mit diesen knappen Worten beschreibt Michi Grohs, Kapitän des bpong.at BIERPONG Club Austria das Motto der Teilnahme seiner Mannschaft an der Beer Pong-Bundesliga. Als selbst gestecktes Ziel gelte für ihn und seine Farben nichts als der Klassenerhalt. Zum einen begründet er diese Prognose mit der Tatsache, dass die ganz großen Stars in seinem Team nicht zu finden seien. Dazu komme, dass die gemeldeten Spieler in der Vergangenheit nur selten zusammen gespielt haben, sodass auch in Puncto Teamchemie ein Malus auszumachen sein könnte. Grohs sieht diese Ausgangslage zusätzlich durch die sehr langen Partien der Beer Pong-Bundesliga erschwert. Ein „Lucky Punch“ gegen ein zu favorisierendes Team sei dadurch umso schwerer. Nichtsdestotrotz werden auch die eigenen Stärken erkannt und bei näherem Hinsehen fällt es nicht schwer nachzuvollziehen, warum der BIERPONG Club Austria durchaus zuversichtlich in die Saison geht.

An Rang 1 findet sich Kapitän Michael Grohs selbst wieder. Ein Mann, welcher in der europäischen Beer Pong Szene keiner Vorstellung bedarf. Doch während ihm sein Ruf als Organisator der größten und beliebtesten Turniere vorauseilt, steht hinter seiner Rolle als an Rang 1 gesetzter Spieler jedenfalls ein kleines Fragezeichen, was Grohs auch unumwunden zugibt. So habe sich niemand im Team um die vorderen Startplätze gerissen, einschließlich ihm selbst. Grohs deutet außerdem an, selbst nur sporadisch am Spielbetrieb teilnehmen und des öfteren anderen Teamkollegen und -kolleginen den Vortritt lassen zu wollen. Trotzdem muss gesagt werden, dass Michael Grohs auch als Spieler über eine Menge Erfahrung verfügt und sich von schwächeren Phasen im Match sicherlich nicht aus der Ruhe bringen lassen wird. Da es gut möglich ist, dass sich die Frage des Klassenerhalts in den direkten Duellen mit den restlichen Teams im Tabellenkeller entscheidet, könnte sich diese Erfahrung als das Zünglein an der Waage entpuppen.

An Position 2 steht Patrick Rohrer, besser bekannt unter seinem Spitznamen ‚Fiji‘. Rohrer dürfte der Spieler mit den meisten Turnierteilnahmen in der Mannschaft sein und darf deswegen an hoher Position nicht automatisch zum Kanonenfutter erklärt werden. So kann er einen beeindruckenden Rang 10 in der Lifetime Wertung von bpong. at vorweisen. Kapitän Grohs bescheinigt ihm Qualitäten als Wundertüte als welche er jederzeit zu einem Lucky Punch bereit sei.

Auf Rang 3 folgt Markus Müllner, in welchen sein eigenes Team hohe Erwartungen setzt. Ein Urgestein der österreichischen Beer Pong-Szene, welcher vor allem im Raum Wien und Oberösterreich zahlreiche Erfolge feiern durfte. Seine Mitspieler sind davon überzeugt, dass Markus Müllner einigen favorisierten Spielern ein Bein stellen und wertvolle Punkte auf das Konto seines Teams befördern wird.

An Position 4 und 5 folgen Mario und Carolin Grohs. Zwei weitere Teilnehmer der Bundesliga, welche vor allem durch Ihre organisatorischen Fähigkeiten über die Landesgrenzen hinweg bekannt sind. Ähnlich wie Michael Grohs auch sollte jedoch davon ausgegangen werden, dass es nur zu vereinzelten Einsätzen kommen wird. Doch auch bei Grohs und Grohs wird eine Menge Erfahrung in den Ring geworfen, welche im Laufe der langen Saison wichtig werden könnte.

Nachfolgend, auf den Startplätzen 6 und 7, warten die Österreicher mit zwei etablierten Größen der Wiener Pong-Szene auf. Rupert Wildner und Patrick Jirku sind aus selbiger nicht mehr wegzudenken. Patrick Jirku, auch bekannt als ‚Pazi‘ macht sowohl im Einzel, als auch als Teil des Teams ‚Pendejos‘ immer wieder auf sich aufmerksam. So hat er im Online-Pong bereits einige Erfahrungen gesammelt und fühlt sich dort nicht unwohl. Weniger reibungslos verlief der Übergang zum Online-Spiel für Wildner, der mit dem neuen Format noch nicht ganz zurechtkommt. Trotz allem handelt es sich hierbei um zwei Spieler, welche gerade auch aufgrund der niedrigen Platzierung, einige Punkte sammeln werden.

Besondere Erwähung verdienen auch die Jungs an Rang 8 und 10: Mit Jakob Reinstadler und Julian Proksch taucht dort nämlich das Team ‚Oewiwi13‘ auf, welches allen Teilnehmern der bpong.at ONLINEPONG Series ein Begriff sein sollte. Nach leichtem Durchhänger meldete man sich zuletzt mit einem Sieg gegen ‚Triple Threat‘ in der Vorrunde und einem knappen Aus gegen ‚BP Rieberg Heavy Favorites‘ zurück. Vor der Online-Ära kürte sich Oewiwi13 zum bpong,at Team of the Month im Januar, nachdem sie die Turnierserie im Jimmy’s in Innsbruck 2019 dominierten. Oewiwi13 dürfte das Stärkste Duo der Österreicher bilden und will man am Ende der Saison die Klasse halten, werden die beiden Newcomer dazu viele Punkte beitragen müssen.

Ebenfalls nicht mehr unbekannt ist mit Dennis Galowsky die Nummer 9 des BIERPONG Clubs Austria. In der Regel mit seinem Team ‚Backbeer Boys‘ am Start sammelte ‚Galy‘ bereits jede Menge Online-Erfahrung. Außerdem ist Galowsky wahnsinnig engagiert undwird seinem Team im Laufe der Saison eine große Hilfe sein.

Stärken sieht Kapitän Grohs weiterhin in Tanja Luschin (11) und Tamara Kindl (14), zusammen besser bekannt als das Team ‚Power Cup Girls‘. Nicht nur sorgen die beiden für stete Unterhaltung, gerade auch im Online-Pong konnten die beiden in den letzten Wochen achtbare Erfolge feiern. Geht man davon aus, dass Luschin und Kindl in der Regel gegen weitere reine Damen-Doppel antreten werden, könnte die Rolle der Favoriten häufig auf die „PCG“ übergehen.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Österreicher vor allem mit Homogenität bestechen. Je nach Tagesform kann hier jeder jeden schlagen, was nach Aussage von Michael Grohs auch zu einigen Debatten bezüglich der Startplätze geführt habe. Hinzu kommt sicherlich die enorme Erfahrung, welche vor allem mit dem regen Turnierbetrieb in Österreich erklärt werden kann. Der bpong.at BIERPONG Club Austria zählt ohne Zweifel zu den ausgesprochen interessanten Teilnehmern der Beer Pong-Bundesliga, welcher für die ein oder andere Überraschung sorgen wird. Wohin die Reise letztlich gehen wird, kann kaum vorhergesagt werden. Doch mit einer Mischung aus Erfahrung und starken Spielern an tiefen Positionen könnte es auch in der nächsten Saison wieder erste Beer Pong-Bundesliga für unseren zweiten österreichischen Teilnehmer heißen.

Experten-Prognose: Abstiegskampf

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Die Mannschaftsvorstellungen im Überblick:

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