Saison I: Mannschaftsvorstellung 1/12

1. BPC Allgäu/Bodensee

„Wir liebäugeln mit einem Platz auf dem Podium, ich glaube aber nicht, dass wir etwas mit der Meisterschaft oder dem Abstieg zu tun haben werden.“ So beschreibt Kapitän Domi Geser die Chancen seines 1. BPC Allgäu/Bodensee rund vier Wochen vor dem Startschuss der Beer Pong-Bundesliga. Wirft man einen genauen Blick auf den Kader der Jungs aus dem tiefsten Süden der Bundesrepublik, so scheint diese Einschätzung ihres Mannschaftsführers durchaus den realen Chancen zu entsprechen.

An der Spitze der Starterliste steht mit Maximilian Göbel ein Spieler, der erst seit Kurzem zu einem gefürchteten Gegner in der Szene geworden ist. Seine Erfolge lassen sich bisher noch auf ein Halbfinale bei der letztjährigen SSOBP und mehreren kleinen Erfolgen bei regionalen Turnieren reduzieren. Zwar hat Göbel bei den bisherigen Online-Turnieren zu überzeugen gewusst, es ist dennoch fraglich, ob es ihm gelingt regelmäßig gegen die ganz Großen punkten zu können.

Etwas überraschend erst an Rang 2 findet sich dagegen der in den letzten Jahren beste und auch erfolgreichste Spieler der Jungs und Mädels vom Bodensee: Michael Geser. Der ganz große Titel fehlt dem Michael Ballack der Beer Pong-Szene noch, mit seinem Bruder schrammte er als ‚Mywiler City‘ gleich mehrfach haarscharf an einem der ganz großen Triumphe vorbei, darunter ein sehr starker zweiter Platz bei der ESOBP 2018. An Ranglistenplatz 2 sollte er dennoch die Chance haben, viele Punkte für sein Team zu holen.

Teamintern auf Rang 3 hat sich der Exil-Kißlegger Robert Florian geschoben, der sich mittlerweile, vor allem durch die harte Konkurrenz in seiner neuen Heimat Karlsruhe/Rieberg, zu einer stabilen Option entwickelt hat. Ob er allerdings stabil genug ist, um an Rang 3 ein Punktelieferant zu sein, wird die Saison zeigen.

Kapitän Geser selbst steht an Position 4. Für ihn ist es vor allem die fehlende Konstanz, die ihn dort stehen lässt. „Zwischen 11 und 111 kann ich alles werfen,“ fasst er selbst sein derzeitiges Wurfvermögen zusammen.

Eine große Stärke des Teams werden vermutlich die hinteren Positionen sein. Zu nennen sind dabei vor allem Felix Merz auf Rang 6 und Maximilian Breyer auf Rang 7. Geschuldet der Tatsache, dass beim Online-Pong die Defensive gegen Aufsetzer auf der Strecke bleibt, ist Felix Merz, der nach wie vor auf die oft verpönten Aufsetzer setzt, an der hinteren Position eine enorme Waffe. Einen Rang hinter ihm steht mit Breyer ein Spieler, den Kapitän Geser sogar in den Top 3 sieht, jedoch scheint Breyer nicht mit dem Online-Spiel klar zu kommen, was sein tiefes Ranking erklärt.

Dennoch, und das bekräftigen auch der an Position 5 gesetzte Innsbrucker Julian Schröcksnadel, seit mehreren Jahren Vereinsmitglied, und die beiden Wundertüten Luis Holl und Andreas Ohlinger auf 8 und 9, scheint der BPC Allgäu/ Bodensee ausgeglichen besetzt zu sein und zumindest gegen keinen Gegner chancenlos.
Eine besondere Rolle kommt in der Beer Pong-Bundesliga den Frauen zu: Hier kann der BPC mit Selina Kuen und Sabrina Mangold einiges an Turniererfahrung in den Ring werfen. Als Team ‚Schwops‘ haben die beiden schon diverse große Wettkämpfe bestritten und können hier mit Sicherheit für die eine oder andere Überraschung sorgen. Geschuldet der Tatsache, dass sich die meisten Frauen am Ende der Starterlisten befinden, wird es häufig zu reinen Damen-Einzeln kommen in denen Kuen und Mangold mit Sicherheit des Öfteren zu den Favoritinnen zählen werden.

Abschließend wollen wir noch einen Blick auf den Spielplan des BPC werfen: Das Auftaktprogramm scheint es, abgesehen vom Duell mit dem bpong.at PRO Team an Spieltag 2, gnädig mit den Allgäuern zu meinen. Nach den Duellen mit dem Pottsquad, dem BPC Aargau und der BV Chance an den Spieltagen 1, 3 und 4 könnten gut und gerne drei Siege auf dem Konto stehen. Mit einem guten Start in die Saison könnte der Sprung an die Spitze der Beer Pong-Bundesliga dann doch gelingen.

Experten-Prognose: Platz 4-5

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Die Mannschaftsvorstellungen im Überblick:

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