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Die BPBL in Zahlen: Saison I

11 Spieltage – 66 Begegnungen – 792 Matches: In der ersten Saison der Beer Pong-Bundesliga wurden eine ganze Menge Bälle geworfen.
Doch wieviele Cups wurden genau getroffen? …wieviele Games gespielt? …wieviele Comebacks gefeiert?
All das und noch einiges mehr seht ihr in den folgenden Statistiken:

Begegnungen / Spieler

Begegnungen gesamt:66
• 8 – 8:6 – 9,09 %
• 9 – 7:15 – 22,73 %
• 10 – 6:11 – 16,67 %
• 11 – 5:7 – 10,61 %
• 12 – 4:9 – 13,64 %
• 13 – 3:6 – 9,09 %
• 14 – 2:5 – 7,58 %
• 15 – 1:4 – 6,06 %
• 16 – 0:3 – 4,55 %
• knappste Beg.:Schwiiz – Rieberg
• deutlichste Beg.:bpong.at Pro – bpong.at
• beste Match-Win%:8/8 – Felix Fuchs
• beste Game-Win%:14/14 – Claus-Peter B.
• meiste Games:106 – Michi Geser
• meiste Game-Wins:69 – Robert Florian
• meiste Cups getr.:979 – Michi Geser
• beste Cup-Diff.:+156 – Nico Beckmann
• meiste Perfects:10 – Marcel Hasler

Matches

Matches gesamt:792
Einzel-Matches:528
• 4-0:242 – 45,83 %
• 4-1:132 – 25,00 %
• 4-2:88 – 16,67 %
• 4-3:66 – 12,50 %
• Comebacks:128 – 24,24 %
◦ 0-1 → 4-1 / 4-2 / 4-3:61
◦ 1-2 → 4-2 / 4-3:24
◦ 2-3 → 4-3:15
◦ 0-2 → 4-2 / 4-3:13
◦ 1-3 → 4-3:11
◦ 0-3 → 4-3:4
Doppel-Matches:264
• 3-0:123 – 46,59 %
• 3-1:81 – 30,68 %
• 3-2:60 – 22,73 %
• Comebacks:68 – 25,76 %
◦ 0-1 → 3-1 / 3-2:41
◦ 1-2 → 3-2:20
◦ 0-2 → 3-2:7

Games

Games gesamt:3.610
Einzel-Games:2.618
• in Regular-Time:2.122 – 81,05 %
• in Over-Time:496 – 18,95 %
• knappstes Game:49 : 48 – E1
• häufigstes Game:10 : 8 – 523 mal
• durchschn. Game:10 : 7,47
• deutlichstes Game:10 : 0 – E6
Doppel-Games:993
• in Regular-Time:799 – 80,46 %
• in Over-Time:194 – 19,54 %
• knappstes Game:34 : 33 – D1
• häufigstes Game:10 : 8 – 178 mal
• durchschn. Game:10 : 7,46
• deutlichstes Game:10 : 1 – D3 D1 D1 D2
Cups getroffen:68.892
• im Einzel:49.955
• im Doppel:18.937
Perfect Games:61
• im Einzel:49
• im Doppel:12

Das Wunder bleibt aus – bpong.at PRO holt verdienten Meistertitel

Nun ist sie also tatsächlich Geschichte. Mit einem fulminanten und zeitweise nervenaufreibenden Endspiel um die Meisterschaft ging Anfang Dezember die erste Saison der Beer Pong-Bundesliga zu Ende. Nach 11 Spieltagen, 792 gespielten Matches und mehreren Tausend getroffenen Bechern entschieden tatsächlich die mehr geholten Matchpunkte zugunsten des bpong.at PRO Teams, die, trotz einer 7:9-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten NRW’s Most Wanted, den Meistertitel in Saison Eins feiern durften. Zwar dauerte es einige Stunden, bis die benötigten vier Matchpunkte auf dem eigenen Konto waren, schlussendlich war der Titel allerdings nie ernsthaft in Gefahr und geht verdientermaßen an bpong.at PRO. Das Team aus Österreich sichert sich somit seinen Platz in der hoffentlich bald prall gefüllten Bundesliga-Historie. Garant für den Titel waren neben den konstant hohen Siegen gegen die schwächeren Konkurrenten wohl insbesondere die Erfolge gegen den 1. BPC Emmering und PSG Mayence.

Most Wanted konnte durch den abschließenden Erfolg zumindest Tabellenplatz Zwei absichern und geht nicht nur aufgrund dieser Tatsache wohl in der kommenden Saison als Titelfavorit ins Rennen. Da sich der Meister aufgrund Beschlüsse der Bundesliga in regionalere Gruppen aufteilen muss, fällt der Favoritenstatus zwangsläufig auf die unterlegenen Jungs und Mädels aus NRW, wenngleich die neu formierten österreichischen Teams mit Sicherheit darauf drängen werden, den Widrigkeiten zum Trotz den Titel anzugreifen. Im Vergleich zum Meisterteam verlor Most Wanted die beiden Spiele gegen die Konkurrenten aus Emmering und Mayence und lies dabei wohl die entscheidenden Punkte im Meisterschaftskampf liegen.

Den dritten Platz auf dem imaginären Podium der BPBL belegt PSG Mayence. Zwar ist der dritte Rang hinter den beiden Schwergewichten aus NRW und Österreich mit Sicherheit zufriedenstellend für die Mainzer, bei genauerer Betrachtung des Saisonverlaufs gibt es allerdings auch viel Grund zum Hadern. Nach der Auftaktpleite gegen den späteren Meister mauserte sich die PSG heimlich still und leise zum Spitzenteam, gab lediglich noch gegen das Team Innerschwiiz einen Punkt ab und hatte fünf Spieltage tatsächlich alles in der eigenen Hand. Der siebte Spieltag und das Aufeinandertreffen mit dem Bierpong Club Austria sollte Mayence schlussendlich aber zum Verhängnis werden. Die 5:11-Niederlage war am Ende ausschlaggebend, dass trotz folgender Siege gegen Most Wanted und Emmering zwei Punkte zum Titel fehlten.

Sogar bis zum letzten Spieltag hatte der 1. BPC Emmering die Chance auf den Titel und hätte im Duell mit dem 1. BPC Allgäu/Bodensee vorlegen können. Doch es kam anders als viele erwartet hatten: Emmering verlor das Duell gegen die lange im hinteren Mittelfeld steckenden Allgäuer und musste die Träume auf den Meistertitel damit begraben. Noch dazu wurden die Emmeringer im Kampf um das Podium noch von Mayence abgefangen, weshalb am Ende lediglich Rang Vier übrig blieb. Mit Sicherheit wird man dies in Bayern nicht auf sich sitzen lassen wollen und in der kommenden Saison nach dem Titel greifen.

Das Tabellenmittelfeld wird angeführt vom Team Innerschwiiz. Man wird das Gefühl nicht los, dass für die Schweizer in dieser Saison bereits ein Platz in den höheren Gefilden möglich gewesen wäre, fünf Unentschieden waren dafür allerdings einfach zu viel. In der kommenden Spielzeit wird aber auch mit den Schweizern zu rechnen sein, insbesondere da die eine oder andere Verstärkung wohl bereits in den Startlöchern steht. Die weiteren Mittelfeldplätze belegen die Mighty Ducks aus dem Ruhrpott, der 1. BPC Allgäu/Bodensee, der BP Rieberg und der Bierpong Club Austria. Sie werden wohl alle mehr oder weniger mit der Auftaktsaison zufrieden sein, konnte sich doch niemand sicher sein, nicht doch noch in den Abstiegsstrudel zu geraten. Stark präsentierten sich die Ducks, die wohl auch in Zukunft ein harter Prüfstein für alle Teams werden, während die Teams aus dem Allgäu und Rieberg wohl ungefähr so einliefen, wie es vor der Saison zu erwarten war. Überraschend souverän entledigte sich der Bierpong Club Austria der eigenen Abstiegssorgen. Alle Mittelfeldteams werden in der kommenden Saison allerdings einen großen Schritt gehen müssen, um nicht der geplanten Verkleinerung der Liga zum Opfer zu fallen.

Die größte Überraschung der ersten Saison, wenngleich im negativen Sinn, findet sich wohl auf dem Relegationsplatz. Gespickt mit Top-Spielern gelang es dem BPC Franken nie, die eigene Stärke konstant an den Tisch zu bringen. Lediglich zwei Erfolge gegen die beiden Kellerkinder aus Aargau und Karlsruhe gelangen dem Team, das nun in der Relegation um den Ligaverbleib kämpfen muss. Die beiden Abstiegsplätze belegen mit dem BPC Aargau und der BV Chance die Teams, mit denen man hier von Saisonbeginn an gerechnet hatte. Während die Newcomer vom BV Chance chancenlos waren, hätte Aargau durchaus das eine oder andere Aufeinandertreffen für sich entscheiden können und wird in Liga Zwei wohl eine Chance auf den Aufstieg haben.

Die Organisatoren der BPBL gratulieren dem bpong.at PRO Team zum verdienten Meistertitel und danken allen Teams für die tolle Unterstützung bei unserem Projekt. Wir hoffen, euch auch in Zukunft dabei zu haben und freuen uns auf die Qualifikation und Saison Zwei!

Titelkampf in der Beer Pong-Bundesliga

Entscheidendes Meisterschaftsspiel zwischen den bpong.at PROs und NRW’s Most Wanted

Beer Pong ist im Grunde ein simpler Sport. Wirf einen Tischtennisball mit weniger Würfen als dein Gegner in zehn verschiedene Plastikbecher und du bist der Gewinner. Ähnlich simpel erscheint die Aufgabe des bpong.at PRO–Teams am kommenden Samstag: Am letzten Spieltag der im Sommer neu gegründeten Beer Pong-Bundesliga müssen die Jungs und Mädels aus Österreich lediglich vier Matchpunkte auf ihr Konto befördern, um sich nach dem Spiel gegen den einzig verbleibenden Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft den Titel zu sichern. Doch die Aufgabe ist nicht so einfach, wie sie auf den ersten Blick scheint. Auf der anderen Seite des Tisches wartet mit NRWs Most Wanted ein Schwergewicht der Bundesliga, das gewillt und fest entschlossen ist, die sich bietende Minimalchance zu nutzen.

Lange hatte sich ein entscheidendes Spiel der beiden Titelfavoriten abgezeichnet, spätestens mit der Niederlage der vor dem Spieltag ebenfalls mit Meisterschaftschancen ausgestatteten Emmeringer gegen den 1. BPC Allgäu/Bodensee wurde dieses Gewissheit. Am kommenden Samstag, 05.12.2020, kommt es nun ab 14:30 Uhr zum Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften, die jeweils gespickt sind mit europäischen Weltklassespielern. Geschätzte 25 Titel bei diversen europäischen Major-Turnieren treten am Samstag an die Tische. Dabei geht es um nichts weniger, als den ersten Titel in der Bundesliga und damit die Vorreiterrolle in einer hoffentlich bald langen Liste an Gewinnern dieses Wettbewerbs.

In beiden Lagern ist man sich der Brisanz des Spiels bewusst, wobei beide Kapitäne auch um die hervorragende Ausgangsposition der Österreicher wissen. „Ich bin mir fast schon zu sicher, dass wir die notwendigen Punkte holen,“ gab ein selbstbewusster David Feichter zu Protokoll. „Wenn Emmering mit einem 16:0 vorgelegt hätte, wäre es aufgrund der Anspannung schwieriger geworden. Aber so müssen wir das Ding einfach ins Ziel bringen und ich glaube nicht, dass da etwas schiefgeht.“ Feichter sieht seine Mannschaft gut vorbereitet für den Saisonabschluss. „Bozidar Race ist voll im Training und heiß auf das Duell mit Marcel (Hasler a.d.R.). Auch ich selbst bin wieder besser in Form. Unsere Mädels sind sowieso stark und auch die restlichen Jungs im Team sind aktuell stark unterwegs.“ Eine kleine Kampfansage gibt es von Nico Beckmann, Kapitän des NRW–Teams: „13 Punkte zu holen ist eigentlich unmöglich – trotzdem stirbt die Hoffnung ja bekanntlich zuletzt. Wir sind bei der Aufstellung volles Risiko gegangen und gehen schon vorab davon aus, dass wir drei Punkte in jedem Fall abgeben wollen.“ Bewahrheitet sich diese Prognose, so müssen die Ruhrpottler jedes andere Match für sich entscheiden. „Ich sehe auch in einigen anderen Matches Vorteile auf der österreichischen Seite. Es wird sehr auf die Tagesform ankommen und wir müssen einfach hoffen, dass unsere Mannschaft sich durchkämpft. Am Ende ist alles möglich – 13:3 für uns aber auch das komplett andere Ergebnis. Wenn wir gut starten und die ersten Matches gewinnen ist aber alles möglich.“ Unabhängig vom Ausgang des Meisterschaftsrennens ist NRW gewillt das Spiel für sich entscheiden – und damit zumindest die Vizemeisterschaft zu holen. Was auch immer am Samstag passiert, beide Teams wollen ihren „one shot“ auf den Titel nutzen.

Die Beer Pong-Bundesliga überträgt das entscheidende Spiel um den Titel am Samstag ab 14:30 Uhr live und in voller Länge auf dem hauseigenen Twitch-Kanal (twitch.tv/beerpongbundesliga). Hochklassiges Beer Pong ist in jedem Fall geboten.

Wer noch mehr zum Matchup der Woche und den Neuigkeiten der Bundesliga erfahren möchte, dem sei der Podcast „Last Cup“ ans Herz gelegt: abrufbar auf Spotfiy und iTunes.

Beer Pong-Bundesliga Saison II: Frühjahr 2021

Wie funktioniert die BPBL Saison II?

  • Die Mannschaften, die am Ende der 1. Saison (07.12.) auf den Plätzen 1 bis 9 der Beer Pong-Bundesliga stehen, haben ihren Startplatz für die nächste Bundesliga-Saison gesichert.
  • Die beiden Mannschaften, die am Ende der Saison auf den Plätzen 11 und 12 stehen, werden die Bundesliga verlassen müssen.
    Die Mannschaft, die am Ende der Saison auf Platz 10 steht, muss in die Relegation.
  • Unter allen weiteren Mannschaften, die sich einen Startplatz in der Bundesliga sichern wollen, wird eine Qualifikationsrunde (max. 8 Mannschaften, Single-K.O., beginnend mit Viertelfinale) gespielt.
    Die beiden besten Mannschaften dieser Qualifikationsrunde nehmen die beiden freigewordenen Startplätze in der Bundesliga ein.
    Die drittbeste Mannschaft der Qulifikationsrunde tritt in der Relegationsbegegenung an, der Sieger dieser Relegation erhält den letzten freien Startplatz in der Bundesliga.
  • Alle Mannschaften, die sich keinen Startplatz in der Bundesliga sichern konnten (oder wollten), werden in der neuen 2. Bundesliga mit 20 Mannschaften antreten.
    Die beiden besten Mannschaften der 2. Bundesliga qualifizieren sich am Ende von Saison 2 direkt für die Bundesliga.
  • Teilnehmer der Bundesliga:
    1. bpong.at Innsbruck (ehemals bpong.at Pro Team powered by MiG Events)
    2. NRW’s Most Wanted
    3. PSG Mayence
    4. 1. BPC Emmering
    5. BP Team Innerschwiiz
    6. Mighty Ducks Beerballer (ehemals Mighty Ducks Pottsquad)
    7. 1. BPC Allgäu/Bodensee
    8. BP Rieberg
    9. BSV Vindoponger (ehemals bpong.at BIERPONG Club Austria)
    10. Sieger Relegation
    11. 1. BPC Luxemburg (Finalist Bundesliga-Quali)
    12. Team Viersen (Finalist Bundesliga-Quali)
  • Teilnehmer der Bundesliga-Qualifikation:
    – Mighty Ducks Beerballer II vs. 1. BPC Stuttgart
    1. BPC Luxemburg vs. Roud Léiwen
    Team Viersen vs. BP Rieberg II
    – Kiezbeerpong vs. Eskalativer Kölschkonsum?
  • Teilnehmer der 2. Bundesliga A:
    1. 1. BPC Emmering II
    2. 1. BPC Stuttgart
    3. Bearpong Oberberg
    4. Beerpongbar
    5. BPC Aargau
    6. BPC Innsbrucker Oachkatzln
    7. Mighty Ducks Beerballer II
    8. Pong Voyage
    9. Roud Léiwen
    10. The Drunken Vikings
  • Teilnehmer der 2. Bundesliga B:
    1. 1. BPC Köln
    2. BPC Nordfriesland
    3. BP Rieberg II
    4. BPL Dortmund
    5. Cologne R(h)einshooters
    6. Die Thekenkinder
    7. Freezing Roosters
    8. Kiezbeerpong
    9. LePavillonPsychos
    10. RCH – RedCupsHessen
  • Der Zeitplan der Bundesliga-Qualifikationsrunde:
    14.12. – 03.01.2021: Runde Q1 (Viertelfinale)
    04.01. – 17.01.2021: Runde Q2 (Halbfinale)
    18.01. – 31.01.2021: Runde Q3 (Spiel um Platz 3/um die Relegation)
    01.02. – 14.02.2021: Relegation
  • Der Zeitplan der Beer Pong-Bundesliga Saison II:
    15.02. – 28.02.2021: Spieltag 1
    01.03. – 14.03.2021: Spieltag 2
    15.03. – 28.03.2021: Spieltag 3
    29.03. – 11.04.2021: Spieltag 4
    12.04. – 25.04.2021: Spieltag 5
    26.04. – 09.05.2021: Spieltag 6
    10.05. – 23.05.2021: Spieltag 7
    24.05. – 06.06.2021: Spieltag 8
    07.06. – 20.06.2021: Spieltag 9
    21.06. – 04.07.2021: Spieltag 10
    05.07. – 18.07.2021: Spieltag 11
  • BPBL Liga-Struktur:
  • Die Startgebühr beträgt 600 Euro pro Mannschaft für die 1. Bundesliga, und 200 Euro pro Mannschaft für die 2. Bundesliga.
    Die Startgebühr in Liga 2 dient vorallem zur Deckung anfallender Unkosten. Die Summe aller Startgebühren wird abzüglich Unkosten komplett wieder ausgeschüttet. Die genaue Preisgeldausschüttung wird noch bekannt gegeben, und wird sich auf die Meister der jeweiligen Ligen und die 1. Bundesliga verteilen.

BPBL #2 – Christoph Vogel

Die zweite Folge ist da! Wir besprechen den ersten Bundesliga-Spieltag und geben unsere fachkundigen Tipps zu Spieltag Zwei ab. Mit unserem Gast Christoph ‚Gigi‘ Vogel sprechen wir über seinen BPC Emmering, die Wichtigkeit von Teamchemie im Beer Pong und die Zukunft unseres Sports.

BPBL #1 – Michi Grohs

In der ersten Folge des neuen Podcasts zur Beer Pong-Bundesliga sprechen wir mit dem Organisator der European Series of Beer Pong – Michael Grohs. Er gibt Einblick in seinen Weg zum Beer Pong-Organisator und hat Infos zur kommenden ASOBP im Gepäck. Auch die eine oder andere Vegas-Anekdote kommt zum Vorschein. Außerdem werden die Paarungen des ersten Spieltags der BPBL analysiert und die Bundesliga vorgestellt.

Fan-Vote: 1. Spieltag

Wer wird aus den Begegnungen des 1. Spieltages als Sieger hervorgehen?
Lass uns unten deine Tipps da!

Natürlich könnt ihr diese Abstimmungen als Orientierung für eure Tipps im Bundesliga-Tippspiel verwenden.
Du bist noch nicht beim BPBL-Tippspiel registriert? Los gehts!

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Saison I: Mannschaftsvorstellung 12/12

PSG Mayence

Last, but not least kommen wir im Rahmen unserer Mannschaftsvorstellungen zur PSG Mayence. Die Mainzer komplettieren das Teilnehmerfeld der Bundesliga und tun dies mit einer sehr interessanten Mannschaft. So sagt Kapitän Flippo selbst, dass man einen starken Kader habe und bei einigen Spielern überrascht sei, was für einen tiefen Platz in der Starterliste diese letztlich eingenommen haben. Die aus der Beer Pong Challenge hervorgegangenen Werfer und Werferinnen warten definitiv mit einem starken Kader auf, welcher bei optimalem Saisonverlauf eine erfolgreiche Saison versprechen könnte. Trotzdem ist man sich in Mainz der starken Konkurrenz bewusst und macht vieles von der jeweiligen Tagesform abhängig. Man würde gerne aufs Treppchen, hält eine Top 5 Platzierung jedoch für realistischer. Und so geht die PSG Mayence dieses Unterfangen an:

An Listenplatz 1 findet sich in Rüdi, einer der aufstrebenden Spieler der letzten zwei Jahre wieder. Wie aus dem Nichts katapultierte sich der sympathische Rotschopf in das Rampenlicht der europäischen Szene und ist seitdem aus den Endphasen großer Turniere nicht mehr wegzudenken. Konstanz und Ehrgeiz ist es geschuldet, dass Rüdi im Einzel wie im Doppel gleichermaßen gefährlich ist. So stehen unter anderem ein zweiter Platz bei der GSOBP im Doppel im vergangenen Jahr, sowie ein zweiter Platz beim Einzel bei der DSOBP zu Buche. Noch dazu zeigte Rüdi frühe Affinität zur Online-Variante unseres geliebten Sports, sodass einer erfolgreichen Saison nichts im Wege stehen dürfte. An 1 gesetzt zu sein ist in dieser Liga undankbar, trotzdem wird Rüdi wohl viele Spiele gewinnen und Punktegarant für seine Farben sein.

Auf Rang 2 findet sich sodann Steve Magic. Spätestens seit seinem überraschenden wie verdienten Sieg beim Einzel der deutschen Meisterschaft vor drei Jahren ist dieser Name in aller Munde. So war auch er es, welcher zusammen mit Rüdi zum Vize-Titel bei der GSOBP im vergangenen Jahr stürmte. Zwischen diesen beiden liegt sicherlich nicht mehr als Tagesform, womit die Mainzer eine sehr starke Nummer 2 in die Saison schicken. Direkt an Spieltag 1 wird sich Steve Magic voraussichtlich mit David Feichter auseinandersetzen, was direkt zum Auftakt ein hoch spannendes Match bedeutet.

An Position 3 folgt ein junger Mann, welcher vergleichbare Erfolge noch nicht aufweisen kann. Kapitän Flippo warnt jedoch eindringlich davor ihr zu unterschätzen. Die Rede ist von Allen. Erst seit etwa zwei Jahren im Geschäft hat er sich durch konstante Leistungen im internen Ranking der PSG stetig nach oben gearbeitet. Vor großen Namen habe er demnach keine Angst. Auf Seiten der Mainzer sicherlich eine interessante Entscheidung, stehen in den eigenen Reihen doch zahlreiche weitaus erfahrenere Akteure bereit. Wie glücklich Allen auf Ranglistenplatz drei werden wird, kann nicht vorhergesagt werden. Er wird jedoch einige absolute Schwergewichte der Szene schlagen müssen, um Punkte für sein Team zu gewinnen.

Kapitän Flippo folgt an Rang 4, was ihn nach eigenen Angaben selbst überrascht. Doch komme er mit dem Online-Spiel sehr gut zurecht und hat folgerichtig entsprechende Turniere vieler verschiedener Veranstalter mitgenommen. Bereits seit etlichen Jahren aktiv, gehört Flippo zu den erfahrensten Spielern der Liga. Jemand, der für das Bällewerfen brennt und als einer der ersten zur Teilnahme an der Bundesliga zugesagt hat. Verschwiegen werden sollte auch nicht, dass Flippo das einzige „große“ Offline-Turnier des Jahres in Göppingen gewinnen konnte. Mit einer starken Leistung setzte man sich im Finale gegen BPL Lauch und Bauch durch.

Dieser Sieg gelang Flippo mit El Tren, welcher von Platz 5 in die Saison geht. Mit runder Brille und stabilem Wurf hat er insbesondere beim Team der GOA Peters schon für viel Trauer gesorgt. Mit entsprechender Tagesform ein Akteur, welcher an Position 5 nahezu jedes Spiel gewinnen kann. Kapitän Flippo beschreibt El Tren gar als seinen Mentor, welcher ihn an das professionelle Spiel heranführte.

Mit einer wahren Überraschung wartet Mayence an Rang 6 auf. The Captain wurde in einer windigen Nacht-und-Nebel-Aktion in den Bundesligakader befördert und mindestens für die kommende Saison unter Vertrag genommen. Ursprünglich dem Team „Beerlander“ entsprungen, gehört er zu einem der bekanntesten Spieler in Beer Pong-Europa. Stets mit guter Laune anzutreffen ist The Captain auch an der Platte eine Bank und dürfte an Rang 6 eine erfreuliche Saison vor sich haben. Im Einzel wie im Doppel werden vermutlich viele Punkte auf das Konto der Mainzer wandern. Ein Spieler, welcher in der ersten Saison der Beer Pong-Bundsliga definitiv nicht fehlen durfte und mit den Mainzern sicherlich ein passendes Team gefunden hat.

Aus der vermeintlichen Startaufstellung heraus fällt der dienstälteste Spieler des Teams geradeso heraus. Die Rede ist von El Zurdo. Bereits seit vielen Jahren dabei, fehlt ihm auf dem Briefkopf lediglich noch eine Teilnahme bei der WSOBP in Las Vegas, ansonsten war er schon auf allen Turnieren anzutreffen. Lange Zeit Teampartner von Rüdi hat er schon so manche Schlacht geschlagen und musste sich beispielsweise im vergangenen Jahr bei der DSOBP erst im Halbfinale geschlagen geben. Sollte es bedarf von der Auswechselbank geben stünde El Zurdo zweifelsohne bereit.

Natürlich schicken auch die Mainzer Frauen ins Rennen. In SP (12) und Marie klärt! (13) verfügen die Rheinland-Pfälzer über zwei Spielerinnen, welche sich in letzter Zeit, vor allem Online, deutlich steigern konnten. Selbst schon zu Zeiten der Beer Pong Challenge aktiv, verfügen die beiden auch schon über einige Erfahrung. Gerade SP bescheinigt Flippo eine ganz starke Form. Bemerkenswerterweise stellt er die Vermutung an, dass diese mit Rüdi gemeinsam als Team in die Saison gehen könnte. Eine interessante Idee, welche wir bald auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen können.

Zusammenfassend können die Mainzer als das „Dark Horse“ der Bundesliga bezeichnet werden. Mit Konstanz und etwas Glück könnte sich die Truppe weit nach oben katapultieren und tatsächlich um Rang drei mitspielen. Die Mainzer sind ausgesprochen motiviert und wünschen sich im Laufe der Saison auch einige Spieltage Offline und vor Ort. Am ersten Spieltag geht es gegen das Pro-Team aus Österreich, was bereits einer Standortbestimmung entspricht. Es wird sich lohnen, die PSG Mayence zu verfolgen, da sie ganz sicher für so manche dicke Überraschung sorgen wird.

Experten-Prognose: Top 5

→ Zur Mannschaftsseite PSG Mayence

Die Mannschaftsvorstellungen im Überblick:

Saison I: Mannschaftsvorstellung 11/12

NRW’s Most Wanted

Die vorletzte Mannschaftsvorstellung führt uns heute noch ein zweites Mal in den alles andere als beschaulichen Ruhrpott. Nachdem wir die Mighty Ducks bereits in den Abstiegskampf verfrachtet haben, soll heute mit dem Team NRW’s Most Wanted die andere Seite der Tabelle im Vordergrund stehen. „Wir sehen uns selbst auf dem Podium“, gibt Kapitän Nico Beckmann selbst unumwunden als Ziel aus. „Klar ist die Konkurrenz groß, aber wir haben ein so starkes Lineup, dass wir dieses Ziel erreichen können.“ Und tatsächlich: Dieser Kader verspricht einige Punkte, Perfect Games und Siege. Werfen wir einen genaueren Blick auf die Starter, die in den kommenden Monaten ihren Favoritenstatus untermauern wollen.

Mit Marcel Hasler schickt das NRW-Team wohl einen der besten drei europäischen Ponger ins Rennen. Zahlreiche Titel, ob als Team Surk mit Nico Böse (8) oder auch alleine hat Hasler schon einsammeln können. Zu erwähnen sind vor allem der Sieg beim Atlantic City Major gemeinsam mit David Feichter, eine Top-Platzierung bei der WSOBP und Siege bei Einzelturnieren der großen europäischen Major-Turniere. Dieser Mann wird auch im Duell mit den übrigen Ranglisten-Ersten eine Bank sein und wenn überhaupt nur wenige Punkte liegen lassen.

Dahinter steht mit Michael Shady ein „von einigen vielleicht als größter Unsympath der Beer Pong-Szene bezeichneter“ Spieler, der mittlerweile aber nicht mehr rein als Schreihals zu glänzen weiß. Insbesondere durch zahlreiche Teilnahmen an diversen Online-Turnieren hat Shady mittlerweile ein Niveau erreicht, das ihn zurecht auf diese hohe Position geführt hat. Große Titel bei Offline-Turnieren fehlen Shady noch, dennoch hält Kapitän Beckmann hohe Stücke auf seine Nummer 2, er bescheinigt ihm „wohl bei jedem anderen Team auf der 1 stehen zu können.“ Dies wird er im Laufe der Saison mit zahlreichen Siegen beweisen müssen.

Etwas überraschend gehen die Pottler mit Basti Fitzke auf der 3 in die Saison. Dies ist vor allem seiner derzeitigen Form bei den Online-Turnieren geschuldet. Auch in ihm sieht Beckmann eine Waffe. „Selbst an der 1 würde er über die Hälfte seiner Spiele gewinnen.“ Diese Einschätzung scheint etwas zu hoch gegriffen, schließlich hat Fitzke in den letzten Wochen zwar einige starke Spiele abgeliefert, allerdings auch nicht regelmäßig Finalplatzierungen geliefert. Sollte er seine derzeitige Form nicht ganz halten können, so wird es wohl schwer werden, regelmäßig zu punkten.

Mit Christian Krygowski schicken die NRWler den Teampartner von Sympathieträger Shady an der 4 ins Rennen. Auch ihm bescheinigt Beckmann eine hohe Akzeptanz in der Szene, die das Duo Krygowski/Shady wohl zum Beliebtesten der Beer Pong-Welt macht. Spielerisch ist Krygowski eine mehr als solide Option auf dieser vergleichsweise tiefen Position, auch ihm sind perfekte Spiele nichts Fremdes. Zwar hat er ab und an mit seinen Nerven zu kämpfen, wenn er das abstellt, wird er aber seine Punkte einfahren können.

Kapitän Beckmann findet sich selbst auf der 5. Position wieder. Er wusste insbesondere bei den Random Turnieren der ESOBP zu überzeugen, die er bereits zweimal gewinnen konnte. Daneben war er bereits einmal Dritter beim Einzel der Europameisterschaft und stand im Vegas-Finale der DSOBP. Beckmann ist mit Sicherheit einer der Gründe, wieso NRWs Most Wanted zu den ganz großen Favoriten zählen muss, seine tiefe Ranglistenposition sollte ihn zu einem wahren Punktelieferanten machen. Problematisch könnte bei ihm allerdings die fehlende Online-Erfahrung werden.

Für eine weitere Untermauerung des Favoritenstatus muss man nicht lange schauen. Philipp Henke schließt auf der 6 eine potenzielle männliche Startaufstellung ab, die sich vor keinem Team der Liga verstecken muss. Durch seine Vaterschaft hat er zwar das Beer Pong etwas schleifen lassen, ist aber dennoch jederzeit für ein starkes Spiel gut. Gegen die vermutlich etwas schlechteren Gegner auf den hinteren Positionen wird er definitiv häufig als Favorit ins Spiel gehen.

Neben den absoluten Sympathieträgern hat das Team aus NRW auch den „vermutlich einzigartigsten Wurf der Welt“ in der Mannschaft. Niklas Tripplers (7) Würfe von unten sorgen auf zahlreichen Turnieren für Aufsehen und sind natürlich insbesondere bei Online-Matches eine echte Waffe. Dazu kommt, dass dieser Wurf nicht nur interessant aussieht, sondern zumeist auch ordentlich fällt. Zwar geht ihm ab und an etwas die Konstanz ab, die für die langen Partien der BPBL nötig sein wird, dennoch ist Trippler eine solide Alternative.

Fast schon aufreizend tief ist Nico Böse (8) platziert. Als Teampartner von Hasler ist er ein hochdekorierter Spieler, der wohl lediglich aufgrund kleinerer Schwächen im Einzel diese tiefe Position einnimmt. Böse hat bereits mehrfach bewiesen, dass er zu großen Siegen fähig ist und sollte bei seinen Einsätzen, trotz der tiefen Startlistenposition, von niemandem unterschätzt werden.

Dennis Wagner (9) hat sich in den letzten Monaten zu einer soliden Option entwickelt. Seine vergleichsweise tiefe Position ergibt sich vor allem, ähnlich wie bei Böse, aus der starken teaminternen Konkurrenz und der fehlenden Affinität zu Online-Turnieren. „Am Anfang dachte man, er wirft Steine mit diesen Armen. Mittlerweile trifft er aber regelmäßig, “ fasst es Kapitän Beckmann zusammen.

Danny Diller (10) komplettiert das männliche Aufgebot des NRW-Teams. Er ist ein aufstrebender Newcomer, der erst seit einigen Monaten Beer Pong spielt, sich in dieser Zeit aber bereits sehr weiterentwickelt hat. Er hat eine hohe Trainingsmotivation und wird mit Sicherheit seine Einsätze bekommen. „Wenn man jeden Tag sieben Stunden spielt, wird man irgendwann besser“, ist Beckmanns ironischer Kommentar zu seiner Nummer 10.

Zusätzlich zu einem tiefen und stark besetzten männlichen Aufgebot sorgen auch die Frauen des NRW-Teams für Angst und Schrecken bei den Gegnern. Caro Leffler an der 11 gehört wohl zu den besten Damen der gesamten Liga und wird bis auf wenigere Ausnahmen als große Favoritin in die Spiele gehen. „Sie ist ein Garant auf viele Punkte.“ Ein hochklassiges Damen-Duell könnte es an Spieltag 5 geben, wenn Leffler auf Lea Salavarda trifft, die von vielen als die beste Dame der Liga gesehen wird.

Der Nummer 12 Vivi Buckel bescheinigt Beckmann den Status als „Wundertüte. Sie hat extreme Ausreißer nach oben und unten.“ Wenn Buckel es schafft ihre Ausreißer nach unten zu minimieren kann auch sie an der vermutlichen Position 8 ihre Punkte holen, wenngleich die Qualität im Vergleich zu Leffler etwas auf der Strecke bleibt. Dennoch: Wer in der Lage ist Spiele mit wenigen Fehlwürfen zu zeigen, der darf nicht unterschätzt werden.

Viel Erfahrung bringt Lena Marie de Groot (13) mit, die bereits seit vielen Jahren ihre Bälle versenkt. Diese wird ihr in den langen Spielen der BPBL zu Gute kommen. Vergleichsweise wenig Erfahrung hat Theresa Liedtke (14). Sie hat zwar trotz weniger Auftritte schon kleinere Turniere gewinnen können, ist aber wohl auch eher eine Wundertüte.

Mit diesem Team nimmt NRWs Most Wanted definitiv zurecht eine Favoritenrolle bei der anstehenden Bundesliga-Saison ein. Auf allen Positionen steht im ligaweiten Quervergleich eine solide Option und auch die hinteren Positionen können für Punkte sorgen. Selbst bei kleineren Enttäuschungen sollte das Team in der Lage sein, enge Spiele für sich zu entscheiden. Durch das vergleichsweise leichte Auftaktprogramm mit Spielen gegen den BPC Aargau und die BV Chance scheint es nicht unmöglich, dass die Truppe rund um Hasler, Beckmann und Leffler nach zwei Spieltagen von der Spitze der Tabelle grüßt. Ein spannendes Finale verspricht das Aufeinandertreffen mit dem bpong.at PRO Team zum Saisonausklang.

Prognose: Titelfavorit

→ Zur Mannschaftsseite NRW’s Most Wanted

Die Mannschaftsvorstellungen im Überblick:

Saison I: Mannschaftsvorstellung 10/12

Mighty Ducks Pottsquad

Eine ganz besondere Mannschaftsvorstellung erwartet die geneigten Leser am heutigen Tag, wenn wir einen genauen Blick auf die Mighty Ducks aus dem Ruhrpott werfen. Hatten bislang die Kapitäne der jeweiligen Mannschaften lediglich Auskunft zu ihren Schützlingen eingereicht, erreichte uns zu den mächtigen Enten aus dem Westen der Republik ein wahrhaft prunkvoller Text, den wir euch natürlich nicht vorenthalten werden. Tim Krebs, seines Zeichens Beer Pong-Urgestein und ein Mann in aller Munde, hat es sich nicht vorenthalten lassen, seine illustre Truppe selbst vorzustellen. Natürlich soll auch die mittlerweile bekannte Experten-Einschätzung ihren Platz finden, jedoch erst nach gebührender Würdigung der folgenden Zeilen:

Offizielle Pressemitteilung der Mighty Ducks Pottsquad

Vereinsgeschichte/Entstehung
Die Mighty Ducks Pottsquad sind eine Ansammlung von aussortierten B-Spielern der NRW’s Most Wanted. Beide Lager haben Ihren Ursprung in den Ruhrpong Monkeys, aber durch sozial- und interkulturelle Differenzen, sowie  aus ethischer & moralischer Pflicht, war eine Splittung unumgänglich.

Während die Most Wanteds für Ihren Erfolg die eigenen Eltern mit Corona infizieren würden und eine in sich geschlossene Truppe der vermeintlich besten darstellt, stehen die Mighty Ducks eher für eine gesellige Runde, die sich schnell und einfach am Tresen wiederfinden lässt. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, neue und talentierte Spieler stets mit offenen Armen zu empfangen. An dieser Stelle müssen wir noch einmal ausdrücklich erwähnen, dass wir kein reiner Ausbildungsverein sind!

Führung/Aufstellung/Einschätzung Saison 2020
Die MDP bestehen aus einer vierköpfigen Ethikkomission, einer Scoutingabteilung, sowie einem Social Media- und Pressesprecher. Wir haben uns dem stetigen Austausch mit unseren Sponsoren und Fans verpflichtet und werden auch über die Bundesliga hinaus, unserer sozialen Verantwortung gerecht. Auf Instagram stellen wir fast täglich Fitness- und Ernährungstipps zur Verfügung. Die Sparten Kernenergie und Alpakaaufzucht sind im Aufbau. Das Recklinghäuser Rathaus (immerhin  das schönste Rathaus NRWs) wurde vorsorglich für den 05.06.2020 für eine evtl. Meisterfeier reserviert. Von der BPBL-Orga bei der Spielplan-Auslosung als Abstiegskandidat bezeichnet, obliegt es nun uns, als geschlossenes kollektiv, zu überzeugen.

Wir haben das Teilnehmerfeld über mehrere Stunden analysiert und halten einen 5.-8. Platz für realistisch und planen fest mit dem internationalen Geschäft für 2021. Dieses Selbstbewusstsein nehmen wir aus einem qualitativ und quantitativ hochwertigen Kader, gespickt mit internationaler Erfahrung und frischen, jungen und hungrigen Spielern, denen schon bald die Zukunft des Beer Pongs gehören könnte.

Kommen wir aber nun zu den Menschen hinter dem Verein, der uns so optimistisch stimmen lässt:

1. Rico – Rising Star
Kann unter dem richtigen Pegel Unglaubliches leisten. Rico ist ein aufstrebender Stern am Beer Pong-Himmel, dem sicherlich die Zukunft gehören wird. Wir können uns nur bei den NRW’s Most Wanted bedanken, dass man hier nicht die Rückkaufsklausel im Sommer gezogen hat. Seit etwas über einem Jahr im Game, entwickelt sich Rico stetig weiter. Gleich im ersten Jahr, nach nur wenigen Monaten, holte er einen beachtlichen 13. Platz bei GSOBP im Einzel. Darüber hinaus ist er topmotiviert und bringt alles mit, was ein Spitzen-Ponger braucht.

2. Tim aka Sniper (C) – Totgesagte leben länger
Kann unter dem richtigen Pegel Unglaubliches Leisten. Vielleicht einer der bekanntesten und zeitgleich unerfolgreichsten Spieler im Team. Als Gründer der BP Monkeys, RP Monkeys und einiger weiteren Briefkasten-Firmen, tingelte Sniper durch diverse Turniere Europas und der Welt. Die größten Erfolge datieren aber bereits einige Jahre zurück (Winner DSOBP 2016). So bleibt es immer wieder nur bei einigen Achtungserfolgen und soliden Ergebnissen mit immer wiederwechselnden Partnern: 4-mal in Folge Top 8 bei der DSOBP, einige Male unter den Top 32 bei GSOBP/ESOBP (Einzel, sowie Doppel). Anerkennung erhält der mittlerweile fast 40-Jährige nur noch von Jünglingen, die beindruckend beipflichten „Wie kann der jetzt noch treffen, der kann doch gar nicht mehr stehen!?“. Alkohol war stets ein Begleiter und brachte Sniper um den ein oder anderen Achtungserfolg und sicherlich auch den ein oder anderen Partner.

3. Anthony aka Ente – Das 100 Kilo Wunder von Naxos
Kann unter dem richtigen Pegel Unglaubliches leisten. Anthony Karrenberg machte im vergangenen Jahr eine beeindruckende persönliche Entwicklung durch. Den meisten bekannt aus Film und Fernsehen (Pretty Little Liars, Tatortreiniger, The Purge & TBL2020) ist er aber auch vielen in der Beer Pong-Szene ein Begriff. Soweit unsere Recherchen zurückreichen, gibt es wahrlich keinen Ponger, der charismatischer ist als dieser dürre Bengel. Jeder kennt ihn, jeder mag ihn. Und egal wie lange ihr sucht, ihr werdet niemanden finden der etwas Gegenteiliges behaupten kann. Rein spielerisch hatte Ente sein bestes Jahr direkt im Prämierenjahr. Mit einer Top 10-Platzierung bei der GSOBP 2017 im Einzel spielte er sich in den Fokus der gestandenen Spieler. Leider konnten danach keine größeren Erfolge mehr verbucht werden. Aber Ente ist nun wieder Back In The Game. Zwar hat er aktuell noch Rücken, aber sobald das auskuriert ist, sollte hier der ein oder andere Punkt für uns drin sein.

4. Ergin aka Aslan aka Dreamkiller – Der Schlächter vom Bosporus
Kann unter dem richtigen Pegel Unglaubliches leisten. Ergin ist einer von gleich drei Surkern, die  unser Team verstärken. Der Ausnahmeathlet zeigte in der Vergangenheit beachtliche Leistungen am Tisch und spielte einen soliden Stiefel. In der aktuellen internen Vorbereitung für die Saison 2020 blieb der Dreamkiller aber etwas hinter den Erwartungen zurück und musste herbe Rückschläge verkraften. Wir halten dies für einen klaren Ausrutscher und glauben, dass er zeitnah wieder in Form kommen wird. Für einige sicherlich ein Schock, dass Ergin nur auf Rang 4 gelistet ist, aber dies zeigt auch, wie qualitativ hochwertig unser aktueller Kader ist. Neben einigen starken Platzierungen im Einzel wird vielen vor allen Dingen das DSOBP-Finale 2018 in Erinnerung geblieben sein. Damals wurde im Derby gegen Team Surk eine wahre Overtimeschlacht ausgefochten.

5. Lars aka Finn – Der Ruhepol in einer unkontrollierbaren Bande
Kurz vor Transferschluss gelang uns dieser Meistercoup. Kann unter dem richtigen Pegel Unglaubliches leisten und hat dies bereits auch bewiesen. Nach kurzer Babypause nun also wieder zurück im Ring. Der Tisch wird nun entstaubt und die Trainingseinheiten werden langsam und gemächlich wieder aufgenommen. Erspielte sich mit seiner Frau den Titel des Besten Mixed Teams bei der ESOBP 2018 und wahrscheinlich auch in jedem anderen großen Turnier, an dem diese beiden teilgenommen haben. Wir sind gespannt, wie Lars auf die neue Online-BP-Welt klar kommen wird. Aber im Grunde sollten hier die Vorteile überwiegen, da die negativen Begleiterscheinungen des Beer Pongs, aus Lars‘ Sicht, nun entfallen: Menschen und das Haus verlassen.

6. Kiki aka Bonez – Der Ghandi des Beer Pongs
Kann unter dem richtigen … ach lassen wir das. Es gibt nur wenige Augenzeugen, die diesen Herren mal nüchtern auf einem Beer Pong-Turnier gesehen haben. Da gibt es mehr glaubhafte Aufnahmen von Nessie und Bigfoot. Es gilt nun diesen Menschen auf ein Leben neben dem Alkohol vorzubereiten. Erste Testspiele waren verheißungsvoll, aber noch nicht ganz überzeugend. Wiedermal ein Spieler zwischen Genie und Wahnsinn. Als die größten Erfolge, neben dem DSOBP-Finale 2018, sollten alle Turniere gelten, bei denen er am Ende des Abends kein Hausverbot ausgesprochen bekam. Kiki führt das interne Ranking mit den meisten zerstörten Beer Pong-Tischen deutlich an und denkt auch nicht im Traum daran, diese Führung wieder abzugeben. Hier würden uns auch sicherlich die Statistiken der anderen Vereine interessieren. Vielleicht haben wir ja hier einen deutschlandweiten Spitzenreiter.

7-11. Rene aka Lubitz / Felix aka Fuchs / Luca aka Magnotta / Nils aka Nils / Gerrit aka Good Guy
Diese Spieler huldigen wir nochmals ausführlich auf unserer FB-Seite, da auch diese eine ausführliche Vorstellung verdient haben. Vorweg: Können unter dem richtigen Pegel Unglaubliches leisten.

Ob Pilot Lubitz, Scoutingchef Felix, Rising Star Magnotta, Nils, oder auch der viel zu liebenswürdige Gerrit, alle haben schon einmal ein paar Bälle in die Hand genommen. Lubitz ist mit seinen unnachahmlichen Tickern sicherlich schon dem ein oder anderen über den Weg gelaufen. Gerade in den Online-Matches, könnte dies eine wahnsinnige Waffe werden.

Felix ist aus dem Nachtleben Dortmunds nicht mehr wegzudenken und baut dort liebevoll ein Nachwuchsleitungszentrum auf, welches selbst Hoffenheim, Leipzig und Schalke neidlos erblassen lässt. Aus dieser Knappenschmiede hat er gleich Nils mitgebracht. Ein Spieler der nicht ohne Ansprüche ist und klar auf die Top 6 schielt. Gerrit scheint hingegen mit allem zufrieden zu sein, was so passiert. Werfen kann er aber auch noch.

12-16. Bibi / Aggi / Lynn / Henni / Lisa
Dies ist der wahre Grund warum wir optimistisch in die Saison 2020 gehen werden. Wir glauben, dass nicht ein Team mit dieser geballten Frauenpower mithalten kann. Bibi holte noch 2018 souverän den Titel als bestes Frauen-Team bei der GSOBP und der ESOBP und war 2019 beim Ruhrpott-Main Event unter den Top 8 und bei der DSOBP beste Frau.

Aggi war mit Lars als Team ‚Finn‘ des Öfteren ein echter Favoritenschreck. Die beiden sorgten 2018 für die einzige Niederlage des späteren Europameisters ‚CupKiller‘.

Henni & Lynn holten erstmals als reines Damenteam den Dortmunder Beer Pong-Cup. Es sollte knappe 7 Jahre dauern, bis erstmals ein reines Damenteam bei einem Turnier der Monkeys oder Becherhelden den Pokal holt.

Lisa runde das Quintett ab. Sie ist alleine deshalb zu fürchten, da sie als Sparringspartner von Rico herhalten muss.

17. Redemann aka Redemann – Der Unverwüstliche
Keiner ist öfters gefallen, keiner steht öfters auf. Wer Redemann schonmal nüchtern werfen gesehen hat, weiß wieso er hier als Schlusslicht aufgeführt wird. Eine wahre Waffe unter Alkohol. Eine stete Gefahr für seine Gegner und sich selbst. Gebt dem Jungen eine Dashcam und er löst in Rekordzeit die schönsten Bahnstrecken Europas ab. Keiner weiß was er den Abend so treibt, irgendwann ist der Pegel da und die wilde Fahrt beginnt. Niemand hat neben seiner Würde so viele Sachen beim Beer Pong verloren wie Redemann himself. Der arme Junge braucht alleine schon 4 bis 5 Bier, um das Zittern vom Vortag los zu werden. Wir wissen noch nicht wie wir ihn einsetzen werden. Wenn er spielt, dann nur nachts und wir hoffen live auf Twitch. In diesem Sinne… Gute Nacht!“

Auch wenn Tim die Mannschaft der Mighty Ducks nun wohl endgültig in die Herzen der Fans geschrieben hat, kommen wir nicht umhin, den Kader nochmal auf den Prüfstand zu stellen:

Hier müssen wir leider unserer Einschätzung bei der Spielplan-Auslosung folgen und dem Pottsquad eine Saison im Abstiegskampf bescheinigen. Dies wird vor allem an der von Krebs so oft bemühten Eingangsfloskel vom „richtigen Pegel“ deutlich. Zwar hat nahezu jeder auf der Starterliste der Mighty Ducks schon Erfahrung auf den großen Major Turnieren sammeln können und insbesondere die oberen Werfer konnten dabei schon ihre Qualität beweisen. Jedoch, und das könnte zum großen Problem werden, sind die Schwankungen in der Leistung wohl zu groß, um sich einen sicheren Platz im Mittelfeld der Tabelle erarbeiten zu können. Auf der Spitzenposition wird es für Rico Robert, trotz mit Sicherheit vorhandener Qualität, wohl enorm schwer, regelmäßig gegen die ganz großen des Sports zu punkten. Auch dahinter werden Anthony Karrenberg (2), Christoph Wiedemeier (3) und Sven Redemann (4) wohl ihre Probleme bekommen, insbesondere in den langen Best-of-7-Serien. Zu einem wichtigen Faustpfand im Kampf gegen den Abstieg könnten sich dagegen die hinteren Positionen der Mighty Ducks entwickeln. Angeführt von Ergin Aslan (5) geht die Mannschaft von Kapitän Krebs mit einer relativ ausgeglichenen Truppe ins Rennen, die bis in die Tiefe ordentliche Werfer bereithält.

Ebenfalls hohen Wert, kann die Erfahrung der Damen haben. Nahezu jede Werferin kennt die Situation entscheidender Würfe auf großen Turnieren, was an diesen Positionen für den einen oder anderen Punkt sorgen kann. Dennoch: für eine ruhige Saison müssen einige SpielerInnen der Mighty Ducks über ihrem normalen Niveau spielen und dies dann auch über die langen Distanzen der einzelnen Matches konservieren. Zwar könnte die Qualität ausreichen, um dem Abstieg zu entgehen, einige Nerven wird die Saison der Mighty Ducks ihre zahlreichen Fans aber wohl kosten. Der angemietete Balkon kann aber für eine Nichtabstiegsfeier reserviert bleiben.

Experten-Prognose: Erfolgreicher Abstiegskampf

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Die Mannschaftsvorstellungen im Überblick: