Titelkampf in der Beer Pong-Bundesliga

Entscheidendes Meisterschaftsspiel zwischen den bpong.at PROs und NRW’s Most Wanted

Beer Pong ist im Grunde ein simpler Sport. Wirf einen Tischtennisball mit weniger Würfen als dein Gegner in zehn verschiedene Plastikbecher und du bist der Gewinner. Ähnlich simpel erscheint die Aufgabe des bpong.at PRO–Teams am kommenden Samstag: Am letzten Spieltag der im Sommer neu gegründeten Beer Pong-Bundesliga müssen die Jungs und Mädels aus Österreich lediglich vier Matchpunkte auf ihr Konto befördern, um sich nach dem Spiel gegen den einzig verbleibenden Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft den Titel zu sichern. Doch die Aufgabe ist nicht so einfach, wie sie auf den ersten Blick scheint. Auf der anderen Seite des Tisches wartet mit NRWs Most Wanted ein Schwergewicht der Bundesliga, das gewillt und fest entschlossen ist, die sich bietende Minimalchance zu nutzen.

Lange hatte sich ein entscheidendes Spiel der beiden Titelfavoriten abgezeichnet, spätestens mit der Niederlage der vor dem Spieltag ebenfalls mit Meisterschaftschancen ausgestatteten Emmeringer gegen den 1. BPC Allgäu/Bodensee wurde dieses Gewissheit. Am kommenden Samstag, 05.12.2020, kommt es nun ab 14:30 Uhr zum Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften, die jeweils gespickt sind mit europäischen Weltklassespielern. Geschätzte 25 Titel bei diversen europäischen Major-Turnieren treten am Samstag an die Tische. Dabei geht es um nichts weniger, als den ersten Titel in der Bundesliga und damit die Vorreiterrolle in einer hoffentlich bald langen Liste an Gewinnern dieses Wettbewerbs.

In beiden Lagern ist man sich der Brisanz des Spiels bewusst, wobei beide Kapitäne auch um die hervorragende Ausgangsposition der Österreicher wissen. „Ich bin mir fast schon zu sicher, dass wir die notwendigen Punkte holen,“ gab ein selbstbewusster David Feichter zu Protokoll. „Wenn Emmering mit einem 16:0 vorgelegt hätte, wäre es aufgrund der Anspannung schwieriger geworden. Aber so müssen wir das Ding einfach ins Ziel bringen und ich glaube nicht, dass da etwas schiefgeht.“ Feichter sieht seine Mannschaft gut vorbereitet für den Saisonabschluss. „Bozidar Race ist voll im Training und heiß auf das Duell mit Marcel (Hasler a.d.R.). Auch ich selbst bin wieder besser in Form. Unsere Mädels sind sowieso stark und auch die restlichen Jungs im Team sind aktuell stark unterwegs.“ Eine kleine Kampfansage gibt es von Nico Beckmann, Kapitän des NRW–Teams: „13 Punkte zu holen ist eigentlich unmöglich – trotzdem stirbt die Hoffnung ja bekanntlich zuletzt. Wir sind bei der Aufstellung volles Risiko gegangen und gehen schon vorab davon aus, dass wir drei Punkte in jedem Fall abgeben wollen.“ Bewahrheitet sich diese Prognose, so müssen die Ruhrpottler jedes andere Match für sich entscheiden. „Ich sehe auch in einigen anderen Matches Vorteile auf der österreichischen Seite. Es wird sehr auf die Tagesform ankommen und wir müssen einfach hoffen, dass unsere Mannschaft sich durchkämpft. Am Ende ist alles möglich – 13:3 für uns aber auch das komplett andere Ergebnis. Wenn wir gut starten und die ersten Matches gewinnen ist aber alles möglich.“ Unabhängig vom Ausgang des Meisterschaftsrennens ist NRW gewillt das Spiel für sich entscheiden – und damit zumindest die Vizemeisterschaft zu holen. Was auch immer am Samstag passiert, beide Teams wollen ihren „one shot“ auf den Titel nutzen.

Die Beer Pong-Bundesliga überträgt das entscheidende Spiel um den Titel am Samstag ab 14:30 Uhr live und in voller Länge auf dem hauseigenen Twitch-Kanal (twitch.tv/beerpongbundesliga). Hochklassiges Beer Pong ist in jedem Fall geboten.

Wer noch mehr zum Matchup der Woche und den Neuigkeiten der Bundesliga erfahren möchte, dem sei der Podcast „Last Cup“ ans Herz gelegt: abrufbar auf Spotfiy und iTunes.

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